Bundeswettbewerb Treffen junger Autor*innen 2022

Die Teilnahme am fünftägigen Treffen junger Autor*innen in Berlin ist der Preis eines deutschlandweiten Wettbewerbes für Nachwuchskünstler*innen.

Junge Autor*innen gesucht!

Du schreibst gern Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten, Slam Poetry oder experimentierst mit Sprache?
Du willst deine Texte vor Publikum bei einer Lesung in Berlin vorstellen?
Du hast Lust, andere junge Autor*innen kennenzulernen, dich mit Profis auszutauschen und dich in Workshops rund ums Schreiben auszuprobieren?

Dann freuen sich die Berliner Festspiele auf deine Bewerbung beim Treffen junger Autor*innen!

Du kannst bis zu fünf Textseiten oder zehn Gedichte einsenden. Erstmals können in diesem Jahr auch Texte in anderen Sprachen und mehrsprachige Texte eingereicht werden. Die Teilnahme am fünftägigen Treffen junger Autor*innen in Berlin ist der Preis des deutschlandweiten Wettbewerbes für Nachwuchsautor*innen.

Das Treffen junger Autor*innen bietet jungen schreibenden Menschen eine Plattform, auf der sie ihre Texte vorstellen können, und schafft damit Aufmerksamkeit für ihre Anliegen, Themen und Standpunkte. Gleichzeitig öffnet das Treffen einen geschützten Raum, in dem sich die jungen Künstler*innen begegnen, gegenseitig inspirieren und durch professionelle Begleitung erfahrener Autor*innen und Workshopleiter*innen bestärkt werden, ihren persönlichen künstlerischen Ausdruck weiterzuentwickeln.

Erfahre mehr zum Treffen junger Autor*innen

Der Bundeswettbewerb Treffen junger Autor*innen der Berliner Festspiele wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Termine Treffen junger Autor*innen 2022:

Ausschreibungsbeginn März 2022
Bewerbungsschluss 15. Juli 2022
Bekanntgabe Auswahl September 2022

Nähere Informationen und Bewerbung

„Marat/Sade“ im Bahnhof Langendreer, Bochum

Turbulente Theater-Collage über die Französische Revolution

Dieses Stück machte den deutsch-schwedischen Autor Peter Weiss, Namensgeber für den Preis der Stadt Bochum, in den 1960er Jahren mit einem Schlag weltbekannt: MARAT/SADE bietet unterhaltsames, politisches Theater mit Tiefgang.
Jetzt zeigt das freie Theater Gegendruck aus Recklinghausen seine gefeierte Inszenierung des modernen Klassikers am Donnerstag, 26. Mai 2022, 19 Uhr, im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer.

MARAT/SADE bringt die Französische Revolution auf die Bühne, gespielt von den Insassen der Heilanstalt Charenton: Das turbulente Stück knüpft an die Tradition des Volkstheaters an.

                               MARAT/SADE ist ein wilder Mix aus Tragödie und Farce, aus „Theater im Theater“ und historischem Drama.
Beim Duell der Protagonisten Marat und de Sade stehen Individualismus und Lebensgenuss gegen die Notwendigkeit, eine andere Welt zu erstreiten. Und noch immer nicht sind die Forderungen des Volks erfüllt…

Mit der ERMITTLUNG von Peter Weiss beeindruckte Theater Gegendruck im November 2021 das Bochumer Publikum im Kunstmuseum Bochum. Bei MARAT/SADE gehören zum Ensemble auch die Figurenspielerin Desiree Baier und der Musiker Claudius Reimann (Saxofon, Schlagzeug, Akkordeon).

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Der Störfall Peter Weiss

Aus Anlass des 40. Todestages von Peter Weiss am 10. Mai 2022 wird in Potsdam unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Mike Schubert am 13. und 14. Mai 2022 eine internationale Konferenz stattfinden, organisiert von der Universität Potsdam in Kooperation mit der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft, der Pädagogischen Universität Krakow sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das Thema der deutsch-polnischen Konferenz – „Der Störfall Peter Weiss“ – bezieht sich auf die Wirkung von Peter Weiss und seinen Werken. Es werden rezeptive Fragen aufgeworfen, die nicht zuletzt von Weiss‘ Überlegungen geleitet sind, wie mit künstlerischen Mitteln Einfluss auf Denken, Handeln und Wirken von Lesern und Betrachtern gewonnen werden kann.

Eintritt: frei
Ort: Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, EG, Veranstaltungssaal
Eine Anmeldung ist auf der Website der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam möglich.

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„Marat/Sade“ im Peter-Weiss-Haus

Im Peter-Weiss-Haus Rostock wird die Theatergruppe Freigeister Weiss‘ Stück „Marat/Sade“ als Premiere am Montag, dem 9. Mai 2022 darbieten. Im Mai und Juni 2022 sind weitere Aufführungen geplant.

Inmitten der Französischen Revolution stehen die beiden Widersacher Marat und de Sade und ihre konträren Weltanschauungen mit den damit einhergehenden Staatsentwürfen. Während Marat der Gesellschaft zum Wohle aller, wie er glaubt, Moral und Tugend aufzwingen will, das Volk vertritt und die Revolution – blutig, wie sie längst geworden ist – rechtfertigt, resigniert de Sade angesichts der unabänderlichen Natur des Menschen, verlacht Marats sozialistische Ideen und sieht das Heil in der Loslösung des Einzelnen aus der Gesellschaft.

„I’ve twisted and turned them every way,
and can see no ending to our play.“

Leben und Tod des Revolutionärs (und der Revolution) werden als Spiel im Spiel, als Theater im Theater, dreizehn Jahre nach Marats Tod dargestellt im Irrenhaus von Charenton. Regie führt der Marquis de Sade. Weiss hält sich eng an historische Fakten, und doch ist sein Drama so weit wie nur irgend möglich von einem historischen Drama entfernt. Das Stück wurde nach seiner Uraufführung in Berlin zu einem der größten internationalen Theatererfolge.

24-Stunden-Aufführung von „Die Ermittlung“ am Amtsgericht Münster

Um der Verhöhnung des Leids der Juden im Dritten Reich, zu der es im Winter 2021/22 in unterschiedlichen Zusammenhängen kam, entgegenzutreten, zeigte Münsters Stadtensemble „Die Ermittlung“ von Peter Weiss im Großen Saal des Amtsgerichts Münster am 8. Mai 2022 als 24-Stunden-Aufführung bzw. Szenische Lesung.

Stadtensemble Münster

Medienberichte