„Marat/Sade“ am Schauspielhaus Bochum

Die freie Gruppe Monster Truck inszeniert Peter Weiss‘ Marat/Sade am Schauspielhaus Bochum. Die Gruppe untersucht mit dem Drama den schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Vernunft. Nach der Premiere baut sie ein Narrenschiff auf dem Vorplatz des Theaters, das auf einem einwöchigen Fußweg von Bochum nach Gent transportiert wird. Die Koproduktion mit Monster Truck und dem NTGent feiert am 29. Juni 2019 Premiere in den Kammerspielen.

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Medienberichte

Oliver Frljić zeigt „Imaginary Europe“

Oliver Frljić zeigt mit dem neu gegründeten Europa Ensemble sein Stück „Imaginary Europe“. Der gesprochene Text auf der Bühne besteht zu einem erheblichen Teil aus Auszügen von Peter Weiss‘ „Ästhetik des Widerstands“.

Medienberichte

Vernissage: Gunilla Palmstierna-Weiss

Am Samstag, dem 30. März 2019 wird im Moderna Museet, Exercisplan 4, 111 49 Stockholm, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr die Ausstellung „Gunilla Palmstierna-Weiss. Gezeichnete Szenen 1964–1984“ eröffnet. In der Ausstellung wird ein Ausschnitt aus der umfangreichen künstlerischen Produktion von Gunilla Palmstierna-Weiss aus dem Zeitraum von 1964 bis 1984 gezeigt, darunter Zeichnungen, Collagen, Modelle und Keramikobjekte.

Gunilla Palmstierna-Weiss, Jahrgang 1928, arbeitete an der Schnittstelle von Szenografie und bildender Kunst. Die Künstlerin war und ist Teil einer internationalen Szene intellektuell und politisch engagierter Künstlerinnen und Künstler. Zu Beginn der Vernissage am 30. März 2018 wird es u. a. um 15.30 Uhr ein Gespräch zwischen der Künstlerin Gunilla Palmstierna-Weiss und den Kuratorinnen der Ausstellung, Asrin Haidari und Emily Fahlén, geben.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September 2019 zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Gunilla Palmstierna-Weiss. Die IPWG grüßt herzlichst zum Geburtstag und zur neuen Ausstellung

Anlässe, Gunilla Palmstierna-Weiss zu feiern, gibt es zur Genüge: Am 28. März 2019 beging sie ihren 91. Geburtstag, und wenn die vor­lie­gen­den Blätter ihre Leserinnen und Leser erreichen, wird eine Aus­stellung über ihr Werk im Stockholmer Mo­derna Museet eröffnet wor­den sein: „Gunilla Palmstierna-Weiss. Teck­nade Scener 1964-84“, ku­ratiert von Emily Fah­lén und Asrin Haidari, zu se­hen bis zum 29. September 2019. Der Titel „Teck­nade Scener“ kann wahlweise als „gezeichnete Sze­nen“ oder „gezeichnete Bühnen“ übersetzt wer­den, und in genau diesem Spannungsfeld bewegen sich die Exponate: Im Medium bühnen- und kos­tüm­­bildnerischer Arbeiten, in Skizzen, Zeich­nun­gen und Modellen, werden Situationen und Kon­stellationen zwischen Szene und Bühne lebendig.

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Ein Geschenk des Himmels. Manfred Haiduk zum 90. Geburtstag

„Ich denke, dass Manfred für Peter mehr war als ein Arbeitspartner – er war für ihn ein Geschenk des Himmels“, meinte Gunilla Palmstierna-Weiss einmal. Peter Weiss und seine Frau lernten Manfred Haiduk bei der Vorbereitung der ersten Weiss-Inszenierung in der DDR kennen: Marat/Sade in der Regie von Hanns Anselm Perten am Volkstheater Rostock. Am Vorabend von Haiduks 36. Geburtstag hatte die ostdeutsche Erst­auf­füh­rung Premiere. Unmerklich oder nur von Wenigen bemerkt, ging die Pre­mieren­feier in eine Geburts­tags­feier über.

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