Call for Paper

Peter Weiss Jahrbuch
für Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert

Kommende Jahrbücher und Themenschwerpunkte

Band 26 ist erschienen.

Die Diskussion um geflüchtete Menschen beherrscht mit zunehmend problematischen Tendenzen die politische Diskussion in Deutschland und Europa. Literatur und Film ergreifen die Partei der Geflüchteten, sei es aus deren Perspektive wie in Abbas Khiders Roman Der falsche Inder (2008) oder aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft wie in Jenny Erpenbecks Roman gehen, ging, gegangen (2015). Der Film Transit von Christian Petzold (2018) stellt die Verbindung zwischen historischen Fluchtbewegungen und unserer Gegenwart her, indem er die Handlung von Anna Seghers’ berühmten Roman im heutigen Marseille spielen lässt. Wir bitten in diesem Sinne  für das Peter Weiss Jahrbuch 2019 um Beiträge, die sich mit der literarischen und  allgemein künstlerischen Auseinandersetzung mit Flucht, Exil und Widerstand in aktuellen und/oder historischen Perspektiven befassen. Besonders erwünscht sind Artikel, die sich mit der spezifischen Ästhetik der künstlerischen Auseinandersetzung mit Flucht und Exil beschäftigen. Historisch eindeutig beginnen sich auch gegenwärtig spezifische Narrative auszubilden, welche die künstlerische Arbeit medienspezifisch prägen.

Darüber hinaus sind jederzeit Vorschläge für Beiträge zu dem im Untertitel bezeichneten Themenspektrum des Jahrbuchs willkommen: „Literatur, Kunst und Politik im 20. und 21. Jahrhundert“. Das Peter Weiss Jahrbuch dient seit langem als allgemeines Forum für Untersuchungen zu künstlerischen Werken überhaupt, in denen auch der gesellschaftliche Kontext reflektiert wird.

Beitragsvorschläge von nicht mehr als einer Seite Länge werden bis zum 15.12.2018 erbeten an die Herausgeber: Arnd Beise: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Michael Hofmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Über die Annahme des Beitrags wird bis Jahresende informiert. Die fertigen Beiträge sollten eine Länge von 35.000 Zeichen (incl. Leerzeichen und Fußnoten) nicht überschreiten und sollen bis Ende April 2019 vorliegen.