Kroesinger inszeniert „Die Ermittlung 2020“ an der Volksbühne Berlin

An der Volksbühne Berlin unter Intendant Klaus Dörr werden in der kommenden Saison unter anderem Kay Voges („Right Here – Right Now“), Claudia Bauer („Germania“ nach Heiner Müller), David Marton („Howl“ nach Allen Ginsberg), Stefan Pucher („Legende“ nach Ronald M. Schernikau) sowie Hans-Werner Kroesinger inszenieren („Die Ermittlung 2020“ von Peter Weiss).

Medienbericht

„Hölderlin“ an der Württembergischen Landesbühne Esslingen

Im einhundertsten Jahr ihres Bestehens wird an der Württembergischen Landesbühne Esslingen Peter Weiss’ Stück „Hölderlin“, das 1971 am Stuttgarter Staatstheater uraufgeführt wurde, inszeniert. Bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2019/2020 erläuterte Ko-Intendant Friedrich Schirmer im Mai 2019, Weiss’ Stück stelle „die Frage nach der Verantwortung der Intellektuellen in schwierigen Zeiten“. Regisseur Klaus Hemmerle und das Ensemble werden das Stück ab dem 16. Januar 2020 im Schauspielhaus Esslingen zeigen.

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Otobong Nkanga erhält den Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum

Die nigerianische Künstlerin Otobong Nkanga erhält den mit 15 000 Euro dotierten Peter-Weiss-Preis der Stadt Bochum. In einer Mitteilung hob die Jury hervor, die 1974 geborene Fotografin, Performerin, Plastikerin und Autorin begreife ihre künstlerisch-anthropologischen Studien als den ganzen Menschen umfassende, konkrete Untersuchungen. Der Preis soll im Dezember 2019 verliehen werden.

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„Die Ästhetik des Widerstands“. Ein Wochenende mit Pop-up-Ausstellung, Workshops und Filmscreenings

Das Wochenende über «Die Ästhetik des Widerstands» mit Pop-up-Ausstellung, Workshops und Filmscreenings in der Kunsthalle Darmstadt nimmt den gleichnamigen Weiss'schen Roman zum Ausgangspunkt, um in unterschiedlichen Formaten nach dem Verhältnis von Politik und Ästhetik zu fragen. Inhaltlich knüpfen die Veranstaltungen damit an die Ausstellung «Helmpflicht» an, die über das Thema der Baustelle auch die Lage der «arbeitenden Klasse» aus der Perspektive zeitgenössischer KünstlerInnen beleuchtet.

Peter Weiss (1916-1982) veröffentlichte 1975, 1978 und 1981 jeweils einen Band seines monumentalen Romans «Die Ästhetik des Widerstands». Im Zentrum der Trilogie steht die Frage nach der politischen Sprengkraft von Bildung und insbesondere auch von Kunst und Kultur.

Ein historischer Bezugspunkt für das Programm ist neben Peter Weiss die im Roman ausführlich behandelte Person Willi Münzenbergs und die von ihm in den 1920er-Jahren herausgegebene «Arbeiter-Illustrierte-Zeitung» (AIZ). Originalausgaben der AIZ sind an diesem Wochenende im Studio West der Kunsthalle zu sehen.

Zwei Workshops am Samstag und Sonntag bieten Gelegenheit sowohl den Roman von Peter Weiss als auch die verlegerische Praxis von Willi Münzenberg kennenzulernen. Gemeinsam mit Julian Volz, Politikwissenschaftler und Kurator des Wochenendes zur «Ästhetik des Widerstands», werden Passagen aus ihren Werken besprochen und diskutiert. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten bis zum 02.09.19: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kunsthalle Darmstadt, 6. bis 8. September 2019

Eintritt zu den Veranstaltungen inkl. Ausstellung 5 €, ermäßigt 3 €. Inhaber eines Festivaltickets «Den Bogen spannen - 100 Jahre Darmstädter Sezession» haben freien Eintritt.

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„Marat/Sade“ am Schauspielhaus Bochum

Die freie Gruppe Monster Truck inszeniert Peter Weiss‘ Marat/Sade am Schauspielhaus Bochum. Die Gruppe untersucht mit dem Drama den schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Vernunft. Nach der Premiere baut sie ein Narrenschiff auf dem Vorplatz des Theaters, das auf einem einwöchigen Fußweg von Bochum nach Gent transportiert wird. Die Koproduktion mit Monster Truck und dem NTGent feiert am 29. Juni 2019 Premiere in den Kammerspielen.

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