„Hölderlin“ an der Württembergischen Landesbühne Esslingen

Im einhundertsten Jahr ihres Bestehens wird an der Württembergischen Landesbühne Esslingen Peter Weiss’ Stück „Hölderlin“, das 1971 am Stuttgarter Staatstheater uraufgeführt wurde, inszeniert. Bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2019/2020 erläuterte Ko-Intendant Friedrich Schirmer im Mai 2019, Weiss’ Stück stelle „die Frage nach der Verantwortung der Intellektuellen in schwierigen Zeiten“. Regisseur Klaus Hemmerle und das Ensemble werden das Stück ab dem 16. Januar 2020 im Schauspielhaus Esslingen zeigen.

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Kroesinger inszeniert „Die Ermittlung 2020“ an der Volksbühne Berlin

An der Volksbühne Berlin unter Intendant Klaus Dörr werden in der kommenden Saison unter anderem Kay Voges („Right Here – Right Now“), Claudia Bauer („Germania“ nach Heiner Müller), David Marton („Howl“ nach Allen Ginsberg), Stefan Pucher („Legende“ nach Ronald M. Schernikau) sowie Hans-Werner Kroesinger inszenieren („Die Ermittlung 2020“ von Peter Weiss).

Medienbericht

„Marat/Sade“ am Schauspielhaus Bochum

Die freie Gruppe Monster Truck inszeniert Peter Weiss‘ Marat/Sade am Schauspielhaus Bochum. Die Gruppe untersucht mit dem Drama den schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Vernunft. Nach der Premiere baut sie ein Narrenschiff auf dem Vorplatz des Theaters, das auf einem einwöchigen Fußweg von Bochum nach Gent transportiert wird. Die Koproduktion mit Monster Truck und dem NTGent feiert am 29. Juni 2019 Premiere in den Kammerspielen.

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Oliver Frljić zeigt „Imaginary Europe“

Oliver Frljić zeigt mit dem neu gegründeten Europa Ensemble sein Stück „Imaginary Europe“. Der gesprochene Text auf der Bühne besteht zu einem erheblichen Teil aus Auszügen von Peter Weiss‘ „Ästhetik des Widerstands“.

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Vernissage: Gunilla Palmstierna-Weiss

Am Samstag, dem 30. März 2019 wird im Moderna Museet, Exercisplan 4, 111 49 Stockholm, zwischen 15:00 und 18:00 Uhr die Ausstellung „Gunilla Palmstierna-Weiss. Gezeichnete Szenen 1964–1984“ eröffnet. In der Ausstellung wird ein Ausschnitt aus der umfangreichen künstlerischen Produktion von Gunilla Palmstierna-Weiss aus dem Zeitraum von 1964 bis 1984 gezeigt, darunter Zeichnungen, Collagen, Modelle und Keramikobjekte.

Gunilla Palmstierna-Weiss, Jahrgang 1928, arbeitete an der Schnittstelle von Szenografie und bildender Kunst. Die Künstlerin war und ist Teil einer internationalen Szene intellektuell und politisch engagierter Künstlerinnen und Künstler. Zu Beginn der Vernissage am 30. März 2018 wird es u. a. um 15.30 Uhr ein Gespräch zwischen der Künstlerin Gunilla Palmstierna-Weiss und den Kuratorinnen der Ausstellung, Asrin Haidari und Emily Fahlén, geben.

Die Ausstellung ist bis zum 29. September 2019 zu sehen.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.