Peter Weiss Jahrbuch Band 33. 2024
Herausgegeben von Arnd Beise und Lothar van Laak. Bielefeld: Aisthesis 2026. Kartoniert, 180 Seiten, 36 Euro. ISBN/EAN: ISBN 978-3-8498-2177-7. Auch als E-Book erhältlich: ISBN 978-3-8498-2178-4.
Das dreiunddreißigste Peter Weiss Jahrbuch wird eröffnet durch die Übersetzung eines literarischen Kommentars von Peter Weiss zu Carl Theodor Dreyers Film »Vredens Dag« (»Tag des Zorns«) aus dem Jahr 1948.
Die Analysen des zweiten Teils gelten der Dynamik intermedialer, intertextueller und erinnerungspolitischer Beziehungen in Texten und Kontexten bei Peter Weiss – hier besonders in dem »Schatten des Körpers des Kutschers« (1960) und der »Ästhetik des Widerstands« (1975–81) – sowie dem Roman »Deutsches Haus« (2018) von Annette Hess.
Abschließend werden Forschungsbeiträge zu den Arbeitsjournalen von Bertolt Brecht, Peter Weiss und Heiner Müller; zur Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in deutschen und sowjetrussischen Spielfilmen; zu literarischen Texten über Kolonialismus und Seefahrt; zu Georg Heyms »Tagebuch Shakletons« sowie zur interkulturellen Codierung von Heimat in der Gegenwartsliteratur rezensiert. Zuletzt wird die erweiterte Fassung der Anthologie »Eure Heimat ist unser Alptraum« besprochen.
Mit Beiträgen von Arnd Beise, Anna Di-Lena, Georges Felten, Michael Hofmann, Markus Huss, Lothar van Laak, Alexa Lucke, Isabell A. Meske, Ralph Müller, Hanna Rinderle, Katharina Scheerer, Frieder Stange, Donata Weinbach und Jenny Willner.