Peter Weiss Jahrbuch Band 9. 2000

PWJ9Hrsg. von Michael Hofmann, Martin Rector, Jochen Vogt. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag 2000. 203 Seiten, Broschur, 40,- DM. [ISBN 3-86110-250-1]. (lieferbar)

Das neunte Peter Weiss Jahrbuch widmet sich schwerpunktmäßig der internationalen Wirkung von Peter Weiss. Am Anfang steht die deutschsprachige Erstveröffentlichung von Weiss’ Rede vor der kubanischen Schriftsteller- und Künstlervereinigung am 1. August 1967 in Havanna und eine detaillierte Recherche zu Weiss’ Kuba-Reise. Es folgen forschungsgeschichtliche und bibliographische Bestandsaufnahmen zur Weiss-Rezeption in Skandinavien, Italien und Portugal.

Hinzu kommen Analysen zur Zeitproblematik in der "Ästhetik des Widerstands" und zur Intertextualität in der "Ermittlung" sowie Auszüge aus den Erinnerungen von Weiss’ zeitweiliger Lebensgefährtin Le Klint. Erste Hinweise auf ein bisher unbekanntes Ost-West-Schriftstellertreffen in Knokke het Zoute im April 1954, eine Untersuchung zum Verhältnis von Macht und Fiktion in der Prosa von Wolfgang Hilbig und Rezensionen insbesondere zur Weiss- und Holocaust-Forschung schließen den Band ab.

Mit Beiträgen von Natividad Gonzalez Freire, Günter Schütz, Elin Nesje Vestli, Eva Banchelli, Maria Manuela Gouveia Delille, Marita Meyer, Burkhardt Lindner, Gesine Bey, Marie-Luce Collard, Le Klint, Stephen Howald, Anja Schnabel, Rüdiger Sareika, Sonja Hilzinger, Michael Hofmann, Günter Butzer und Christof Hamann.