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„Die Ästhetik des Widerstands“. Ein Wochenende mit Pop-up-Ausstellung, Workshops und Filmscreenings

Das Wochenende über «Die Ästhetik des Widerstands» mit Pop-up-Ausstellung, Workshops und Filmscreenings in der Kunsthalle Darmstadt nimmt den gleichnamigen Weiss'schen Roman zum Ausgangspunkt, um in unterschiedlichen Formaten nach dem Verhältnis von Politik und Ästhetik zu fragen. Inhaltlich knüpfen die Veranstaltungen damit an die Ausstellung «Helmpflicht» an, die über das Thema der Baustelle auch die Lage der «arbeitenden Klasse» aus der Perspektive zeitgenössischer KünstlerInnen beleuchtet.

Peter Weiss (1916-1982) veröffentlichte 1975, 1978 und 1981 jeweils einen Band seines monumentalen Romans «Die Ästhetik des Widerstands». Im Zentrum der Trilogie steht die Frage nach der politischen Sprengkraft von Bildung und insbesondere auch von Kunst und Kultur.

Ein historischer Bezugspunkt für das Programm ist neben Peter Weiss die im Roman ausführlich behandelte Person Willi Münzenbergs und die von ihm in den 1920er-Jahren herausgegebene «Arbeiter-Illustrierte-Zeitung» (AIZ). Originalausgaben der AIZ sind an diesem Wochenende im Studio West der Kunsthalle zu sehen.

Zwei Workshops am Samstag und Sonntag bieten Gelegenheit sowohl den Roman von Peter Weiss als auch die verlegerische Praxis von Willi Münzenberg kennenzulernen. Gemeinsam mit Julian Volz, Politikwissenschaftler und Kurator des Wochenendes zur «Ästhetik des Widerstands», werden Passagen aus ihren Werken besprochen und diskutiert. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Um verbindliche Anmeldung wird gebeten bis zum 02.09.19: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kunsthalle Darmstadt, 6. bis 8. September 2019

Eintritt zu den Veranstaltungen inkl. Ausstellung 5 €, ermäßigt 3 €. Inhaber eines Festivaltickets «Den Bogen spannen - 100 Jahre Darmstädter Sezession» haben freien Eintritt.

Nähere Informationen einschließlich Programm