Vortrag „For Utmost Fragility“

Im Rahmen der Tagung „Change Through Repetition: Mimesis as a Transformative Principle between Art and Politics“ am CAS - Center for Advanced Studies der Ludwig-Maximilians-Universität München (Seestrasse 13, 80802 München) hält Salya Föhr (Leipzig) am Donnerstag, 29. November 2018, 15.00 Uhr einen Vortrag For Utmost Fragility: Image Descriptions in Peter Weiss‘  »The Aesthetics of Resistance«.

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EINLADUNG ZUR MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2018

Liebe Mitglieder der IPWG!

Die IPWG trifft sich dieses Jahr im Rahmen der Peter-Weiss-Tage 2018 in München. Vom 9. bis 10. November 2018 diskutieren wir mit den Macherinnen der aktuellen „Marat/Sade“-Inszenierung in München (die nächsten Aufführungstermine: 22.10., 5.11., 13.11., 30.11.), mit zwei Arbeitsgruppen der Ludwig-Maximilians-Universität über aktuelle Herausforderungen durch die „Ästhetik des Widerstands“, mit einer Münchner Komparatistin zu widerständigen Ästhetiken im Allgemeinen sowie mit Wolfram Ette über die derzeitige politischen Herausforderungen durch die neue Rechte und wie Peter Weiss hier helfen kann.

Die Veranstaltungssuite beginnt am Freitag, 9.11.2018, 14.00 Uhr, und endet am Samstag, 10.1.2018, 13.00 Uhr. Die genaue Abfolge der Programmfolge erscheint in Kürze. Ort des Geschehens: Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität, Schellingstraße 3, Rückgebäude Souterrain, Raum U104B, 80799 München.

Ebenda findet auch die Mitgliederversammlung der IPWG statt, und zwar am Samstag, 10.11.2018, 9.00 bis 10.15 Uhr. Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

TOP 1: Feststellung der Tagesordnung

TOP 2: Protokoll

TOP 3: Bericht des Vorstands, des Rechnungsprüfers und weiterer Mitglieder

TOP 4: Aussprache

TOP 5: Entlastung des Vorstands

TOP 6: Neuwahl des Vorstands

TOP 7: Zukünftige Aktivitäten der IPWG

TOP 8: Verschiedenes

Fragen und Anregungen bitte an den Vorsitzenden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit herzlichen Grüssen

Prof. Dr. Arnd Beise

 

Nachtrag:

Programm der Peter-Weiss-Tage 2018

Website des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) der Ludwig-Maximilians-Universität München zu den Peter-Weiss-Tagen 2018

Textcollage „Gegen alle Widerstände“ in Frankfurt am Main

Regieassistentin Marie Schwesinger präsentierte am Schauspiel Frankfurt am 30. Oktober 2018, 20 Uhr, eine Textcollage unter dem Titel „Gegen alle Widerstände“. Der Beitrag erinnert an die Frankfurter Auschwitz-Prozesse und ist an Peter Weiss’ dokumentarisches Theaterstück „Die Ermittlung“ (1965) angelehnt. Ergänzt wird dieses Material durch eingeblendete Gespräche mit Menschen, die damals in Frankfurt lebten.

Medienberichte

Abschied von dem Sachwalter

Jürgen SchutteDie Internationale Peter Weiss-Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Jürgen Schutte

21.7.1938 - 19.10.2018

Seine letzte Publikation zu Peter Weiss erschien im Frühjahr 2018: „Register zur Ästhetik des Wi­der­stands von Peter Weiss“. Das Buch war ihm wichtig: Eine nützliche Handreichung zum Studium eines der Hauptwerke der deutsch­sprachigen Nach­kriegs­­literatur, erstellt in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftler­Innen, koordi­niert aber von ihm, der sich wie kaum ein an­derer mit dem Werk von Peter Weiss aus­kannte.

Das „Register“ spiegelt eine wertvolle Fähigkeit von Jürgen Schutte: Menschen für ei­ne Sache zu be­geis­tern und zu einer gemeinsamen Arbeit zu be­we­gen. Der Un­ter­zeichnete gehört zu diesen Menschen. Als Dok­toranden wurden er und Ingo Breuer vor einem Vier­tel­jahrhundert we­gen eines ge­mein­­sam verfass­ten Aufsatzes von Jürgen Schutte angesprochen, ob sie nicht an der ge­planten, etwa zwanzigbändigen Aus­gabe sämtlicher Schriften von Peter Weiss mit­ar­bei­ten wollen. Schutte lud die beiden Dok­toranden zu sich nach Hause ein. Und dann saßen sie in der en­gen Küche und be­sprachen sich untereinander über die Heraus­forderung dieses Projekts,  kaum  sa­hen  sie  das  Ausmaß des Be­gonnenen, doch blie­ben sie miteinander verbunden durch die gemeinsame Aufgabe, wie die in Coppis Küche sich Unterredenden in der Ästhetik des Widerstands.

Das Werk und vor allem auch der noch immer in wesentlichen Teilen nicht erschlos­sene Nachlass von Peter Weiss war Jürgen Schutte spätestens seit der Arbeit an der großen Ausstellung von 1991 intim vertraut. Als wissenschaftlicher Kurator der Aka­de­mie der Künste in Berlin hat­te er die Schau zu­sam­men mit Gunilla Palm­stierna Weiss er­arbeitet. Dadurch wurde er, von 1992 an Professor für Neuere deutsche Li­tera­tur an der Freien Universität Berlin, zu einem treu­en Sachwalter dieses Autors. Nicht nur die unten aufgeführten Editionen und Aufsätze zeugen davon, sondern auch die zahlreichen Ar­­beiten von Studierenden und Promo­vie­renden, die er als Hoch­schullehrer angeregt und betreut hat.

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„Abschied von den Eltern“ in der „Spielbox“ Frankfurt am Main

Im „Spielraum“ zeigen jungen Theaterkünstler(innen) des Schauspiel Frankfurt ihre Entwürfe zu dem Spielzeitthema „Umbrüche_Wie sind wir geworden, wer wir sind?“ Kornelius Eich setzt die autobiographische Erzählung „Abschied von den Eltern“ von Peter Weiss ins Szene (Schauspiel Frankfurt, 30. September 2018).

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Theaterkritiken