„Der Schatten des Körpers des Kutschers“ auf BR 2

Am Freitag, 22. März 2019, sendete Bayern 2 von 21:05 bis 22:30 Uhr in der Reihe hör!spiel!art.mix eine Hörfunkadaption von Peter Weiss‘ 1952 entstandenem Prosastück „Der Schatten des Körpers des Kutschers“. Mit Jochen Noch, Tobias Lelle, Paul Herwig, Volker Bruch und Nico Holonics; Komposition: zeitblom; Bearbeitung und Regie: Michael Farin; BR 2010.

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Bedingungslos im Engagement für interkulturelle Aufklärung und Reflexion. Laudatio auf Rüdiger Sareika

Die Internationale Peter Weiss-Gesellschaft (IPWG) gratuliert ihrem Vorstandsmitglied Dr. Rü­di­ger Sareika zu seinem 70. Geburtstag am 19. Februar 2019!

Rüdiger Sareika hat nach einem Studium der Literaturwissenschaft in Saarbrücken im Jahre 1980 eine bahnbrechende Dissertation zum The­ma „Die Dritte Welt in der westdeutschen Li­teratur der sechziger Jahre“ verfasst. Seit 1982 war Rüdiger Sareika Studienleiter an der Evan­gelischen Aka­de­mie Villigst und er hat neben zahlreichen Veran­sta­ltungen zu Peter Weiss und allgemein zu politisch-literarischen The­men den Bereich „Interkultur“ auf­­gebaut, in dem die Bedeutung interkultureller Frage­stellungen im Kontext von Literatur, Politik und Religion schon früh bearbeitet wurde.

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45 Weiss-Bilder in Stockholm veräußert

Gunilla Palmstierna-Weiss hat Ende Januar 2019 eine umfangreiche Sammlung von Peter Weiss-Bildern veräußert. Die Auktion bei dem renommierten schwedischen Auktionshaus Bukowskis umfasste 49 Kunstwerke von den frühesten Ölgemälden Mitte der 1930er bis Ende der 1950er Jahre. Palmstierna-Weiss teilte mit, dass die bei dieser Auktion erzielten Einnahmen es ihr ermöglichen sollen, die wenigen Weiss-Kunstwerke zurückzukaufen, die seit dem Diebstahl des größten Teils des bildkünstlerischen Nachlasses von Peter Weiss bei einem Einbruch in einem Stockholmer Lager im Jahr 2008 wieder aufgetaucht seien.

In Zusammenhang mit der Auktion gab Palmstierna-Weiss im Januar 2019 an, dass der Verkauf der Bilder zugleich maßgeblich dazu beitrage, dass sich ein breiteres Publikum mit den Kunstwerken von Peter Weiss, die nun von einigen der bekanntesten schwedischen und internationalen Museen erworben worden seien, vertraut machen könne. Die Werke hätten einen historischen Wert sowohl für Institutionen als auch für Sammler, da Peter Weiss als Künstler und Autor national und international geschätzt wurde, sagte Palmstierna-Weiss. Nur auf vier Werke wurde kein Zuschlag erteilt. Die Auktion erzielte einen sechsstelligen Euro-Betrag. 

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„Hotel Auschwitz“

Von den Erlebnissen einer Bildungsfahrt nach Polen erzählt Regisseur Cornelius Schwalm in seiner Komödie „Hotel Auschwitz“. Der Film berichtet von einer deutschen Theatergruppe, die eigentlich an einer Inszenierung des Stücks Die Ermittlung von Peter Weiss arbeitet. Zu Recherchezwecken hat die Gruppe eine Exkursion an den Erinnerungsort der nationalsozialistischen Judenvernichtung angesetzt.

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Ausstellung „Die einzig revolutionäre Kraft. Kunst und Revolution 1918 und 1968“

Zur Finissage der Ausstellung „Die einzig revolutionäre Kraft. Kunst und Revolution 1918 und 1968“ am 13. Januar 2019 um 15 Uhr lädt ABG-Net.de zu einer letzten Führung durch die Ausstellung in das Lindenau-Museum Altenburg ein. Daran wird sich ein Gespräch mit der Germanistin Dr. Christa Grimm über den Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss anschließen, der in der Ausstellung auf besondere Weise präsentiert wird. Aufgrund der positiven Publikumsresonanz wird die Ausstellung zudem eine Woche bis zum 20. Januar 2019 länger gezeigt.

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