Hinweise 2017

Gedenken an Harro Schulze-Boysen und seine Frau Libertas

Zum Gedenken an Harro Schulze-Boysen und seine Frau Libertas gibt es am Freitag, 22. Dezember 2017 vor dem Haus an der Karl-Lehr-Straße 9 in Duisburg, in dem Schulze-Boysen während seiner Zeit als Schüler des Duisburger Steinbart-Gymnasiums zu Hause war, eine Gedenkveranstaltung. Ab 12 Uhr wird jeweils beginnend zur vollen Stunde die Passage aus Peter Weiss‘ „Ästhetik des Widerstands“ vorgelesen, die den letzten Gang der verurteilten Widerstandskämpfer aus dem Kreis um Schulze-Boysen zu ihrer Hinrichtung in Plötzensee schildert.

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Medienberichte

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Hinweise 2016

Dem Unerreichbaren auf der Spur – 100 Jahre Peter Weiss

Dienstag, 13. Dezember 2016, 19 Uhr
Freie Akademie der Künste in Hamburg e.V., Klosterwall 23, 20095 Hamburg
In Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg
Birgit Lahann und Werner Schmidt im Gespräch mit Jörg Sundermeier.
Eintritt: 8,- / erm. 5,-

In diesem Jahr wäre Peter Weiss, geboren bei Potsdam und 1982 in Stockholm verstorben, 100 Jahre alt geworden.
In den letzten Jahren ist er zum Klassiker der deutschen Literatur erklärt worden, der er als Autor des Großromans "Die Ästhetik des Widerstands", als Dramatiker mit Stücken wie "Marat/De Sade" und "Die Ermittlung" auch zweifelsohne ist. Doch zugleich war Weiss so viel mehr und anderes: er war schwedischer Schriftsteller, Maler, Filmemacher, engagierter Essayist, Sozialist und der Chronist der Arbeiterbewegung des 20. Jahrhunderts.
Birgit Lahann und Werner Schmidt haben in diesem Jahr jeweils neue biographische Annäherungen an Peter Weiss veröffentlicht. Mit ihnen wird der Moderator Jörg Sundermeier über Weiss und seine Werke sprechen, über Weiss' Leben zwischen Deutschland und Schweden, zwischen Princeton und Hanoi.

Veranstalter-Website

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Hinweise 2015

Beitragsaufruf: Peter Weiss 1916-2016. Experiment und Engagement heute

Anlässlich des Peter-Weiss-Jubiläums 2016 organisieren die Universitäten von Ferrara (Matteo Galli) und Mailand (Marco Castellari) in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut eine internationale Tagung (Ferrara, 24.-26. November 2016), die sich der Aktualität des Schriftstellers, Malers und Filmemachers, des experimentellen Künstlers und unbequemen Interpreten seiner Zeit widmet.

Weiss’ multimediales und mehrsprachiges Œuvre erscheint heute nach Jahren gemäßigten kritischen Interesses in einem neuen Licht. Sowohl sein Engagement für eine gesellschaftlich-politisch wirksame Kunst als auch sein ständiges Suchen nach neuen, der Gegenwart angemessenen Ausdrucksformen, seine eifrig rezipierten Bühnen- und Prosawerke der 1960er-70er Jahre wie die weniger bekannte frühe literarische Produktion, sein umfangreiches und vielschichtiges essayistisches Œuvre wie sein zwischen Avantgarde und Dokumentarismus angesiedeltes malerisches und filmisches Werk treten zunehmend in Dialog mit ästhetischen und politischen Diskursen unserer Gegenwart.

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Hinweise 2014

„Die Ästhetik des Widerstands“ auf Bayern 2

Die Hörspielabteilung von Bayern 2 sendet im Dezember 2014 und Januar 2015 die zwölfteilige Produktion der Ästhetik des Widerstands (BR/WDR 2007) von Peter Weiss. Ab Freitag, dem 26. Dezember 2014 gibt es täglich um 21 Uhr einen Teil (Hörbuchbesprechung in PWJ 16, S. 161-164).

Zuvor läuft am Donnerstag, dem 25. Dezember 2014 die einführende Sendung von Jörg Drews „Den Namenlosen einen Namen geben. Peter Weiss' Projekt einer Ästhetik des Widerstands“ (BR 2007). 

Nähere Informationen bei ard.de und hoerspieltipps.net

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Hinweise 2013

"Die Ermittlung" am TAM Krefeld

TAMDas Krefelder Theater am Marienplatz brachte am 6. Dezember 2013 als Szenische Lesung aus Anlass des 50. Jahrestags des Beginns der Frankfurter Auschwitz-Prozesse das Stück Die Ermittlung – Oratorium in 11 Gesängen auf die Bühne. Darin thematisiert der Dramatiker Peter Weiss den ersten Frankfurter Auschwitzprozess (1963-1965), an dem er als Zuschauer häufig teilnahm. Zur Ergänzung seiner Notizen während des Strafprozesses halfen ihm vor allem die Artikel des FAZ-Redakteurs Bernd Naumann, in denen die authentischen Dialoge vieler Verhandlungsabschnitte wiedergegeben wurden.

Das Stück, welches 1965 an mehreren Bühnen in Ost- und Westdeutschland simultan uraufgeführt wurde, ist eine rhythmisierte Collage, für die der Autor Hunderte von Aussagen der 18 Angeklagten und 409 Zeugen, der Verteidiger, Staatsanwälte und Nebenkläger herausfilterte und verdichtete. »Dieses Konzentrat soll nichts anderes enthalten als Fakten, wie sie bei der Gerichtsverhandlung zur Sprache kamen. Ich habe das Stück auch für mich selbst geschrieben. Um mir darüber klar zu werden, was da geschehen ist« (Peter Weiss).

Weitere Aufführungen am 13.12. und 20.12.2013, freitags 22:00 Uhr. Nähere Informationen

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