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Mit dem achten Band erscheint das Peter Weiss
Jahrbuch in einem neuen Verlag und in leicht veränderter
Konzeption. Es widmet sich weiterhin vorrangig dem Werk
des Schriftstellers, Malers, Filmemachers und politischengagierten
Intellektuellen Peter Weiss (1916 -1982), aber es öffnet
sich auch anderen Autoren und Künstlern im Spannungsfeld
von "Literatur, Kunst und Politik im 20. Jahrhundert".
So enthält der vorliegende Band neben vier erstmals
in deutscher Sprache gedruckten Reportagen von Weiss
aus dem Jahre 1947 und Untersuchungen zu seinem Prosatext
"Der Schaffen des Körpers des Kutscher",
zu seinen Collagen und zu den staatstheoretischen Diskursen
in seinen Dramen auch Untersuchungen zu Heimrad Bäcker,
Ernst Jandl und Martin Walser. Rezensionen und Hinweise
schießen den Band ab.
Archiv:
Vier Reportagen aus Deutschland 1947.
(Peter Weiss)
Dossier:
Die Bedeutung einer Lektüre.
(Georges-Arthur Goldschmidt)
Analyse:
Die Sprache der Bilder. Versuch einer Revision
von
Peter Weiss´"Der Schatten des Körpers
des Kutschers".
(Christine Ivanovic)
Von Schatten oder Schwarz auf Weiß.
Überlegungen
zum "Schatten des Körpers des Kutschers"
von Peter Weiss.
(Adam Soboczynski)
Eine "destruktive Gewaltfigur"
oder Abschied von Mutter
und Medusa.
(Ursula Bessen)
Stirner, Rousseau und Marx. Staatstheoretische
Diskurse im dramatischen Werk von Peter Weiss.
(Arnd Beise)
Gedächtniswechsel. Martin Walsers Essay
"Unser
Auschwitz" im Werkkontext.
(Holger Gehle)
Zu Heimrad Bäckers "Nachschrift".
(Robert Cohen)
"Links wählen!" Das Gedicht
als Kommentar -
Ernst Jandls "Lichtung".
(Andreas Erb)
Kritik:
Ulrich Engel: Umgrenzte Leere.
(Rüdiger Sareika)
Anton Philipp Knittel: Erzählte Bilder
der Gewalt.
(Anja Schnabel)
Joseph Gomsu: Wohlfeile Fernstenliebe.
(Rüdiger Sareika)
Deutsche Nachkriegsliteratur und der Holocaust.
(Arnd Beise)
Exil in Dänemark /
Geflüchtet unter das dänische Strohdach.
(Karen Hvidtveldt Madsen)
Exil und Avantgarden.
(Michael Hofmann)
Franz-Josef Deiters: Drama im
Augenblick seines Sturzes.
(Michael Hofmann)
Elin Nesje Vestli: Die Figur
zwischen Faktizität und Poetizität.
(Arnd Beise)
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