Hinweise zur Einrichtung der Typoskripte

 

 

(Stand: April 2011)

 

1. ALLGEMEINES 

Bitte schicken Sie Ihren Beitrag als E-Mail-Attachment an beide Herausgeber: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte speichern Sie Ihren Text in einem gängigen Format, vorzugsweise als doc-Datei (Microsoft Word für Windows).

Achten Sie darauf, dass Ihre Datei auch eine Korrespondenzadresse enthält (vollständige Anschrift, incl. Telefon, Telefax und Email). Bitte nennen Sie auch Ihre akademischen Titel und die Anschrift (privat oder dienstlich), die in das Verzeichnis der Mitarbeiter/innen des betr. Jahrbuchs aufgenommen werden soll.

Soweit nicht anders verabredet gelten folgende Richtwerte für den Umfang:
Aufsatz (incl. Fußnoten): 35.000 Zeichen (incl. Leerzeichen);
Rezension: 6.000 Zeichen (incl. Leerzeichen)

Das PWJ erscheint seit Band 9 (2000) in der neuen Orthographie (ausgenommen Zitate, die getreu der Vorlage verzeichnet werden).

 

2. FORMATIERUNG 

Bitte verwenden Sie nur die „Standard“-Einstellung Ihres Schreibprogramms und nehmen Sie bitte (außer der allfälligen Kursivierung) keine eigenen Formatierungen vor betreffend die Schriftart oder den Absatz.

Beginnen Sie den Text mit (normale Schrift, normaler Absatz):

Vorname Name [Absatzmarke]
Titel [Absatzmarke]
Untertitel [Absatzmarke][Absatzmarke]

Absätze werden nur mit einfacher Absatzmarke getrennt. Verwenden Sie hier keine Einrückungen oder Tabulatorzeichen.

Einem neuen Unterkapitel (bzw. dessen Überschrift) gehen zwei Absatzmarken voraus. Größere Sinnabschnitte können durch römische Ziffern oder Unterüberschriften gegliedert sein.

Hervorhebungen (bitte sparsam verwenden, besser vermeiden) werden kursiviert. Jargon und uneigentliche Verwendung einzelner Wörter sollen vermieden oder in 'einfache' (‚einfache‘, ›einfache‹) Anführungszeichen gesetzt werden.

Bitte verwenden Sie entweder nicht-typografische Anführungszeichen ("…" bzw. '…') oder unterscheiden Sie An- und Abführung korrekt („…“ und »…« bzw. ‚…‘ und ›…‹). Das Auslassungszeichen zeigt nach links unten (’), Akzente auf Leerzeichen (´ bzw. `) sind nicht gestattet.

Unterscheiden Sie zwischen Gedankenstrich – und Binde-Strich. Der Bis-Strich zwischen zwei Zahlenangaben entspricht dem Gedankenstrich ohne rahmende Leerzeichen (Beispiel: 1916–1982).

Alle in einem Satzzusammenhang erwähnten Titel werden kursiviert. Das gilt auch für die Fußnoten, wenn dort Werktitel im Satzzusammenhang erwähnt werden.

Rein bibliographische Nachweise in den Fußnoten stehen dagegen ohne alle Hervorhebungen normal recte (also keine Großbuchstaben, Kursiva und Unterstreichungen etc.).

Alle Zitate stehen in "doppelten" („doppelten“, »doppelten«) Anführungszeichen. Das gilt auch für längere Zitate (bitte nicht einrücken oder absetzen), die allerdings einen eigenen Absatz bilden sollen. – Zitate im Zitat stehen in 'einfachen' (‚einfachen‘, ›einfachen‹) Anführungszeichen. – Auslassungen im Zitat werden durch […] gekennzeichnet (nicht am Zitatanfang oder -ende). – Einfügungen im Zitat stehen ebenfalls in [Kastenklammern].

Jedes Zitat wird in der Fußnote nachgewiesen, auf die eine an das Zitat angefügte hochgestellte und dem abschließenden Satzzeichen folgende Anmerkungsziffer verweist. Greifen Sie nicht in die Fußnotenautomatik Ihres Schreibprogramms ein und formatieren Sie nicht an der Fußnote herum. Jede Fußnote wird groß begonnen und mit Punkt abgeschlossen.

Wichtig: Fügen Sie bitte in der Fußnote zwischen Fußnotenziffer und Fußnotentext ein Tab-Stopp-Zeichen ein!

Hinweis: Ein vereinfachter Zitatnachweis im laufenden Text ist möglich, wenn wiederholt und ohne Verwechslungsmöglichkeit aus einem Haupttext zitiert wird. In diesem Falle wird der erste Nachweis wie üblich in einer Fußnote mit vollständiger bibliographischer Angabe erbracht und zugleich angekündigt, dass die folgenden Zitate aus demselben Titel im laufenden Text direkt im Anschluss an das Zitat nachgewiesen werden, und zwar durch einen einfachen Klammerzusatz mit Seiten- und ggf. Bandangabe, z.B. (S. 14) oder (Bd. 2, S. 119). In besonderen Fällen kann auch eine (ebenfalls beim ersten Stellennachweis in der Fußnote eingeführte Sigle für einen häufig zitierten Text verwendet werden; in diesem Falle sind die Kürzel "Bd." und "S." entbehrlich, z.B.: (ÄdW I,19).

Achtung: In Rezensionen gibt es weder Fuß- noch Endnoten (Nachweise nur in Klammern).

 

3. BIBLIOGRAPHISCHE ANGABEN

Bibliografische Angaben sind nach der deutschen geisteswissenschaftlichen Konvention zu machen (kein soziologischer, kein MLA-Standard).

Bücher: Vorname Name: Titel. Untertitel. Zusatzangaben. Ort Jahr, Seitenzahl(en).

Beiträge: Vorname Name: Titel. Untertitel. In: Zeitschriftentitel Jahrgang (Jahreszahl) ggf. Heftnummer, Seitenangaben. – Vorname Name: Titel. Untertitel. In: Bandtitel. Untertitel. Hg. v. Vorname Name. Zusatzangaben. Ort Jahr, Seite–Seite, hier S. ###.

Ungenaue Seitenangaben (S. 17ff.) sind zu vermeiden; nur eine einzelne Folgeseite darf durch "f." ohne vorangehendes Leerzeichen abgekürzt werden (S. 18f.).Erscheinungsort: nicht abkürzen, ggf. alle Orte angeben (durch Komma(ta) getrennt).

Logische Einheiten werden durch Punkt getrennt. Mehrere Autoren oder Herausgeber werden durch Komma, Virgel oder "u." getrennt. Die Angabe von Reihentiteln ist entbehrlich.

Bei wiederholtem Nachweis steht ein Kurztitel (auf keinen Fall "a.a.O." oder Ähnliches):
Nachname: Kurztitel, ggf. Band, Seite(n).

Wenn in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Fußnoten aus demselben Titel zitiert wird, steht: Ebd. (und ggf. abweichende Band- und Seitenzahl).

Es dürfen nicht zwei gleiche Satzzeichen oder zwei Leerzeichen hintereinander vorkommen.

 

Beispiel eines Fußnotenapparats aus dem PWJ 19 (2010):

1     Im Folgenden im Fließtext zitiert nach der 2. Aufl. der Erstausgabe (Frankfurt a.M. 1968): VND, Angabe des Teils, Stadiums und der Seitenzahl. 

2      Bertolt Brecht: Gesammelte Werke in 20 Bänden. Frankfurt a.M. 1967, Bd. 16, S. 659–707 (»Kleines Organon für das Theater«, 1948); Peter Weiss im Gespräch. Hg. v. Rainer Gerlach u. Matthias Richter. Frankfurt a.M. 1986, S. 84. 

3     Peter Weiss: Notizbücher 1960–1971 Frankfurt a.M. 1982, S. 527.

4      Ebd.

5     Peter Weiss im Gespräch, S. 137.

6     Ebd., S. 138; vgl. Stefan Howald: Viet Nam Diskurs. In: Peter Weiss’ Dramen. Neue Interpretationen. Hg. v. Martin Rector u. Christoph Weiß. Opladen u.a. 1999, S. 176–192, hier S. 178.

7      Vgl. Walter Benjamin: Gesammelte Schriften. Bd. 1.2. Hg. v. Rolf Tiedemann u. Hermann Schweppenhäuser. Frankfurt a.M. 1991, S. 691–704 (»Über den Begriff der Geschichte«, 14. These, S. 701: »Die Geschichte ist Gegenstand einer Konstruktion, deren Ort nicht die homogene und leere Zeit sondern die von Jetztzeit erfüllte bildet«).

8     »Wenn ich zu schreiben beginne, interessieren mich die Massenbewegungen. Und innerhalb der Massenbewegungen die Gruppenbildungen. Ich will nur diese Bewegungen, Prozesse, Verwandlungen darstellen« (Peter Weiss im Gespräch, S. 131).

9     Zugleich sollen sie »sowohl individuellen Erfahrungen als auch allgemeinen Erscheinungen Ausdruck« geben, »persönlich und kollektiv erlebte Probleme und Konflikte« vermitteln (VND, 1. Vorbemerkung, S. 5).

10        Howald: Viet Nam Diskurs, S. 188. Für Howald gleicht der erste Teil daher »über weite Strecken einem eigenwilligen Brettspiel. Die Werte der Figuren sind nicht ein für allemal gesetzt, sondern ergeben sich erst durch die Gesamtheit der Züge« (ebd.).

[…]

14    Vgl. Siegfried Unseld / Peter Weiss: Der Briefwechsel. Hg. v. Rainer Gerlach. Frankfurt a.M. 2007, S. 575 (Weiss an Unseld, 8. März 1966: »Das Material wuchs natürlich im Verlauf der Vorstudien ungeheuer an. Ich hatte jetzt 2 Möglichkeiten: entweder den faktischen Stoff zu verwandeln, gleichsam zu ›literarisieren‹, ihn umzuformen zu einer dramatischen Idee, oder ihn zu verwerten wie ich es teilweise in der Ermittlung machte, also rein dokumentarisch.« Zugleich grenzt sich aber Weiss von Brecht und seinem Epischen Theater ab, indem er weniger Wert auf die »Fabel« (Handlungsaufbau) legt als auf eine »Gegenüberstellung von Tendenzen oder Ansichten«, die für ihn den eigentlichen dramatischen Konflikt bildet: »Eine Stimme, eine Gegenstimme dazu, ein Argument, ein Gegenargument, das ergibt schon eine dramatische Bewegung« (Peter Weiss im Gespräch, S. 136).

15    Schon das erzählerische Frühwerk ist von ›Visualität‹ geprägt; vgl. Rüdiger Steinlein: Ein surrealistischer »Bilddichter«. Visualität und Darstellungsprinzip im erzählerischen Frühwerk von Peter Weiss. In: Peter Weiss. Werk und Wirkung. Hg. v. Rudolf Wolff. Bonn 1987, S. 60–87; wieder in: R. S.: Erkundungen. Aufsätze zur deutschen Literatur (1975–2008). Heidelberg 2009, S. 251–277.

16    Marat/Sade ist durchzogen von pantomimischen Darstellungen, choreographischen Bewegungen und konstellativen Bildern (vgl. z.B. I/3: »Die gesamte Gruppe nimmt die Haltung eines heroischen Tableaus ein«). Im Zentrum steht die wiederholte und abgebrochene, ›tableau‹-artige Darstellung des Moments der Ermordung Marats durch Charlotte Corday. Auch das zweite Zentrum, die philosophische Auseinandersetzung zwischen Marat und De Sade, ist räumlich-kontrastiv angelegt.

17    Vgl. Martin Rector: Laokoon oder der vergebliche Kampf gegen die Bilder. Medienwechsel und Politisierung bei Peter Weiss. In: PWJ 1 (1992), S. 24–41; Michael Hofmann: Der ältere Sohn des Laokoon. Bilder und Worte in Peter Weiss’ Lessingpreisrede und in der »Ästhetik des Widerstands«. In: Ebd., S. 42–58.

18    Vgl. die programmatischen Notizen zum dokumentarischen Theater vom März 1968 (in: Peter Weiss: Rapporte 2. Frankfurt a.M. 1971, S. 91–104, hier S. 91): »Das dokumentarische Theater ist ein Theater der Berichterstattung«.

19    Vgl. dazu Jens Birkmeyer: Scheiterndes Sehen. Filmisches Erzählen in Meine Ortschaft von Peter Weiss. In: PWJ 17 (2008), S. 67–99.

20    Arnd Beise: Peter Weiss. Stuttgart 2002, S. 140.

21     Die wichtigsten Entwicklungen lassen sich zusammenfassen: Stadium I: Handel chinesischer Seefahrer mit dem Reich Funan um 500 v. Chr.; Gründung des Reiches Au Lac (Viet Lac) 258 v. Chr. und chinesische Annexion 111 v. Chr.; Stadium II: Nationaler Aufstandsversuch und Gründung von Dai-Viet (Viet-Nam) 968; Stadium III: Konsolidierung des vietnamesischen Reichs; Stadium IV: Fürstenkämpfe vom 15-17. Jahrhundert und erste europäische Interventionen (Portugiesen, Holländer); Stadien V-VIII: verschiedene Etappen der französischen Kolonisierung (ab Mitte des 18. Jahrhunderts); Stadien IX-XI: Herausbildung der Befreiungsbewegung ab 1930 bis zur Ausrufung der Demokratischen Republik Vietnam 1945 und der erneuten französischen Intervention (vgl. VND, S. 205–212; Howald: Viet Nam Diskurs, S. 181).

22    Die Einwände gegen das Stück sind ausführlich dargestellt in: Jan Kostka: Peter Weiss’ Vietnam/USA-Variationen über Geschichte und Gedächtnis. Schkeuditz 2006, S. 17–24.

23    Dabei reicht das Herrschaftsverhältnis bis in die Ursprünge des volkseigenen Ahnenkults: »Unveränderlich ist was die Ahnen bestimmen« (VND 1, I, S. 15).

24     Die ersten chinesischen Reisenden »hörten vom Reichtum des Landes am Mekong« (VND 1, I, S. 13).

25    Vgl. ebd., S. 79–87, und VND 1, VIII, S. 79f.: »Chor: Immer wieder haben sie sich erhoben / gegen Feinde die das Land überfielen / und gegen Unterdrücker im eigenen Land / Sie vertrieben die Fremden / Sie stürzten die eigenen Herren / Aber indem sie den einen bekämpften / lieferten sie sich dem andern aus / Was sich während Jahrtausenden veränderte / waren nur die Namen der Herrscher«.

26    Alexander Honold: Trümmer und Allegorie. Konstruktion historischer Bedeutung bei Walter Benjamin und Peter Weiss. In: PWJ 1 (1992), S. 59–85, hier S. 59.

27    Zuerst erschienen unter dem Titel: Trip to Hanoi. New York 1968; im Folgenden wird zitiert nach der deutschen Ausgabe: Susan Sontag: Reise nach Hanoi. Aus dem Amerik. v. Anne Uhde. Reinbek 1969.

28    Sontag: Reise nach Hanoi, S. 24.

29     Ebd., S. 22.

30    Ebd., S. 21.

31     Vgl. Unseld/Weiss: Briefwechsel, S. 645 (Weiss an Karlheinz Braun (undatiert, aber wohl 1967).

[…]

35     »Eisensteins Idee war es, ein Filmepos zu schaffen, das die gesamte Entwicklung Mexikos mit seinen starken Kontrasten, seinen mannigfaltigen Landschaften und Kulturen enthalten sollte − von der Epoche der Mayas bis zu den Revolutionen und der Neuzeit« (Peter Weiss: Avantgarde Film. Aus dem Schwed. u. hg. v. Beat Mazenauer. Frankfurt a.M. 1995, S. 76).

36     »Sandunya«: Leben, Heirat, Matriarchat in Tehuantepec; »Maguey«: Pulgue-Herstellung unter der Herrschaft Porfirio Diaz, Ende des 19. Jahrhunderts; »Fiesta«: Stierkampf in der Zeit der Spanischen Kolonisation; »Soldadera«: Soldaten-Frauen in der mexikanischen Revolution.

37     Angesichts enttäuschender Aufführungen fragte sich Peter Weiss (Notizbücher 1960–1971, S. 618) am Jahresende 1968 selbstkritisch, ob vielleicht »die richtige Form noch gefunden werden« könne.

[…]

39     »Die Mauer öffnet sich. Feierliche Prozession. Sinnbilder von Pomp und Macht«. Hier könnte Weiss von Luis Buñuels Film L’âge d’or beeinflusst sein (vgl. Weiss: Avantgarde Film, S. 49f.).

40     »Die Kämpfenden bilden eine einzige ineinander verschlungene Gruppe. Mechanisch wiederholte Bewegungen« (VND 1, I, S. 24): Dieses Bild weist voraus auf das Fries des Pergamonaltars, mit dessen Beschreibung die Ästhetik des Widerstands einsetzt.

[…]

 
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