Internationale Peter Weiss Gesellschaft

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Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft "Peter Weiss Notizbücher"/ ein elektronisches Editionsprojekt an der FU-Berlin.

Leitung: Prof. Dr. Jürgen Schutte
Mitarbeiterinnen: Wiebke Amthor, Jenny Willner

E-Mail: juergen.schutte@onlinehome.de


Von Mitte 1962 bis zu seinem Tod im Mai 1982 notierte Peter Weiss regelmäßig Bemerkungen zur Zeit, zu seinem Leben und seiner Arbeit. Im literarischen Nachlass des Autors, der im Peter-Weiss-Archiv der Akademie der Künste für die Forschung zugänglich ist, bilden die Notizbücher ein Konvolut von 71 Einheiten mit zusammen 9.432 Seiten handschriftlicher Eintragungen in deutscher, teilweise schwedischer und gelegentlich englischer Sprache, mit zahlreichen Skizzen und späteren Bearbeitungsspuren. Die handschriftlichen Notizbücher sind ein spontan und ohne Veröffentlichungsabsicht entstandenes Zeugnis ihrer Entstehungszeit.
Sie sollen für die Forschung rezipierbar und systematisch benutzbar gemacht werden, wobei das Vorhaben nicht auf die Erarbeitung einer Buchausgabe zielt, sondern eine "Computer-Edition" auf CD-ROM geplant ist. Das elektronische Medium ermöglicht eine umfassende, komfortable Nutzung der Notizbücher durch Hyperlinks, Volltextsuche mit Fundstellen-Listen, textkritiche Anmerkungen, beigefügte Faksimiles u.a.m.

  • DFG-Forschungsprojekt "Peter Weiss: Notizbücher"


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    23. März 2007, 14:45 - 15:30 Uhr
    Leipzig liest Sachbuchforum Halle 2, Stand K205

    „Abschied“ – Von den Eltern, von der Jugend.

    Das Buch von Sabine Peters im Kontext des Werks von Peter Weiss

    Lesung und Gespräch mit Sabine Peters, Trägerin des Evangelischen Buchpreises, und Dr. Christa Grimm.

    „Abschied“ Wallstein, 2003, ISBN 3892447055, € 18,00. / Berliner Taschenbuchverlag, 2005, ISBN 9783833301643. In der Messebuchhandlung erhältlich.

    FLYER zur Veranstaltung hier

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    Am Sonntag, 11. Februar 2007,
    veranstaltete WDR 3
    von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr einen Peter-Weiss-Tag.

  • Programm
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    Zum 90. Geburtstag von Peter Weiss im Jahr 2006:

  • Peter Weiss-Veranstaltungen in Stockholm, 2006/07



  • AUSSTELLUNG IM MUSEUM BOCHUM

    Ausstellung: Fluchtpunkt Paris.
    Peter Weiss und die Avantgarde.
    11. November bis 14. Januar 2007

  • im Museum Bochum
  • 11. November 2006 bis 14. Januar 2007
    »Fluchtpunkt Paris. Peter Weiss und die Avantgarde«

    Die Ausstellung zeigt zwischen dem 11. November 2006 und Anfang Januar 2007 Original-Werke französischer Künstler der 1950er und 60er Jahre. Ziel ist es die Bedeutung der Pariser Kunst jener Jahre für die Avantgardekunstbewegung in Zentraleuropa zu zeigen. Perspektiviert wird der Blick durch die Begegnung des deutsch-schwedischen Künstlers Peter Weiss mit der Nachkriegs-Kunstszene in Frankreich. Der historische Blick auf die letzten Jahrzehnte, in denen Paris als Kunsthauptstadt der Welt galt, öffnet den Blick auf die Keimzelle dessen, was wir als kulturelle Identität Europas neu zu definieren aufgerufen sind. Zentrale Positionen des kulturellen Selbstverständnisses Europas sind in der Nachkriegszeit in dem Pariser »Laboratorium der Moderne« formuliert worden, als die französische Hauptstadt sowohl zentrales Museum dessen, was einst war, als auch Brutstätte des Neuen war.
    Erstmals wird Paris als Hauptstadt der Moderne nicht sui generis im Spiegel der klassischen Avantgarde gezeigt, sondern im Spiegel der Wirkung vielfach unterschätzter und inzwischen nicht mehr selbstverständlich bekannter Nachkriegs-Avantgardisten wie Gherasim Luca, Wifredo Lam, Micheline Catty, Matta, Daniel Spoerri, Victor Brauner, Robert Filliou, Gilles Ehrmann, Jean Tinguely oder Jean Bazaine. Gemälde, Zeichnungen, Gouachen, Fotografien und wenige Skulpturen, deren Begegnung in Werken von Peter Weiss oder Christer Strömholm Spuren hinterlassen haben, werden einander und ihrer zentraleuropäischen Rezeption konfrontiert und erlauben den Besuchern die Rekonstruktion des kulturellen Horizonts der Zeit.
    Bei dem Kolloquium zur Ausstellung sprachen die Literaturwissenschaftler und Frankreichkenner Karl-Heinz Götze (Aix-en-Provence), Isabelle Berruer (Orléans) und Günter Schütz (Paris).


    SZENISCHE LESUNG

    "Peter Weiss. Aus dem Pariser Journal"
    Szenische Lesung mit Stefan M. H. Weiss
    14. Januar 2007, 19:30 Uhr im Museum Bochum
    Dramaturgie: Anja Brunsbach
    Bildprojektionen: Ruth Klütsch


    SZENISCHE INSTALLATION

    Am 18. und 19. November 2006 wurde im Museum Bochum die von der IPWG initiierte szenische Installation
    ABSCHIED/VON\DEN/ELTERN des Theaters Gegendruck gegeben.

    Plakat zur Veranstaltung hier

    ABSCHIED/VON\DEN/ELTERN
    Eine szenische Installation zum
    90. Geburtstag von Peter Weiss
    Museum Bochum 18. und 19. November 2006

    »Abschied von den Eltern« (1961) ist eines der bekanntesten und bewegendsten Bücher von Peter Weiss, darstellend die exemplarische Kindheitsgeschichte in einem bürgerlichen Haushalt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Noch heute ist es für junge und alte Leser eine Lese-Zumutung und Herausforderung zugleich.
    Zugleich plant das Theater Gegendruck, das zuletzt mit dem Jugend-Stück »Genua 01« nicht nur im Ruhrgebiet und zahlreichen Schulen erfolgreich unterwegs war, im Auftrag der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft eine szenische Installation zu der Erzählung von Peter Weiss, die an wenigstens fünf verschiedenen Orten im Ruhrgebiet gezeigt werden soll (Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum, Gelsenkirchen sowie als Heimspiel in Reck­linghausen) und den Autor wieder nachdrücklich ins Gespräch bringen soll. – Es ist ge­plant, wie »Genua 01« auch diese Produktion wieder Schulen im Ruhrgebiet anzubieten.

    näheres zur Darbietung hier

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    KOLLOQUIUM IN POTSDAM

    Peter Weiss Kolloquium: Politik der Poesis - Poesis der Politik

    Am 8. November 2006 jährt sich zum 90. Mal der Geburtstag des deutschen Schriftstellers Peter Weiss. Da Peter Weiss in Nowawes, dem heutigen Babelsberg, seine ersten Lebensjahre verbrachte, möchten WissenschaftlerInnen und Literaturfreunde in Potsdam diesen Termin zum Anlass nehmen, um an ihn zu erinnern. MitstreiterInnen wollen die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, der Brandenburgische Kulturbund e.V., die Universität Potsdam, das Filmmuseum Potsdam sowie der Literaturladen von Karsten Wist sein. Wir hoffen auch die Stadtverwaltung in dieses ehrende Gedenken einbeziehen zu können. Es geht nicht allein um eine bekräftigende biographische Bezugnahme, vielmehr stellt das Weiss’sche Werk eine komplexe Herausforderung dar, dem die Arbeit an der Vergegenwärtigung zu dienen hat.
    So sind die literarischen Texte geprägt von Peter Weiss’ künstlerischer Selbstfindung und –vergewisserung, sie zeugen von den Versuchen mittels dieser Texte zu einer politisch verantwortungsvollen Positionierung zu gelangen. Ebenso sind es die dramatischen Werke, die Weiss für das europäische und deutsche Theater konzipierte, die in ihrem wirkungs-ästhetischem Gehalt eine innovative Provokation darstellten und - man denke an „ Die Ermittlung“ oder an den „Vietnam-Diskurs“ - zu einer unmittelbaren Bezugnahme des Theaters auf das politische Leben der Gegenwart herausforderten. Peter Weiss’ Standpunkt als Autor in einer geteilten Welt ist aus heutiger Sicht im Bewußtsein neuer und anderer Risse, die die Teilung der Welt markieren, gleichermaßen von Interesse, zumal sich für den Autor mit diesen Standpunkten immer zugleich auch ästhetische Entscheidungen eines Widerstand leistenden Künstlers verbanden. Wie sind überhaupt die Erkundungen des Bildenden Künstlers und des Filmemachers Peter Weiss in bezug auf die Herstellung einer neuen Subjektivität bei aller vermeintlichen dokumentarischen Arbeit zu bewerten? In der Nähe des heutigen Medienstandorts Babelsberg mögen diese Reflexionen von besonderem und nachdrücklichen Belang erscheinen. Wo verlaufen die Reibungspunkte mit einer als unabweisbar angenommenen wie gleichzeitig kritisch zu beurteilenden Tradition? Bezieht sie sich auf Haltungen des politisch Möglichen (Goethe) oder scheinen die visionären Entwürfe des Poetischen (Hölderlin) dem Scheitern anheim gestellt? Wird ein „Neuer Prozeß“ (Kafka) unabweisbar, in dem der Einzelne sich im Mahlstrom der Geschichte verliert?

    Das Peter-Weiss-Kolloquium, das vom 3. bis 5.11. 2006 in Potsdam stattfinden soll, wird sich diesen Problemstellungen widmen und sich um eine aktuelle Sicht auf das Weiss’sche Werk bemühen. Besonderer Wert wird dabei auf die medienästhetische Komplexität des Werkes gelegt. Weiss hat eben als Maler wie im Film, auf dem Theater wie in der Prosa nach Ausdruck gesucht.

    Ansprechpartner:
    Universität Potsdam Dr. Hans-Christian Stillmark, Institut für Künste und Medien Dr. Margrid Bircken, Institut für Germanistik Brandenburgischer Kulturbund e.V.

    Programm hier

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    PETER-WEISS-TAGE IM MUSEUM BOCHUM

    »Peter-Weiss-Tage« Bochum 2006
    »Fluchtpunkt Paris. Peter Weiss und die Avantgarde« (Ausstellung und Kolloquium)
    »Im Wendekreis des Stiers: Das Konzept KulturOrt« (Podiumsdiskussion)
    »Peter-Weiss-Preis« der Stadt Bochum für Ingo Schulze (Lesung und Preisverleihung)
    Mitgliederversammlung der Internationalen Peter-Weiss-Gesellschaft e. V.
    Theater Gegendruck »Abschied von den Eltern« (Szenische Installation)
    Alle Veranstaltungen im Museum Bochum / Kunsthalle, Kortumstraße 147, 44777 Bochum

    Freitag, 10. November 2006
    19.00 Uhr: Eröffnung der »Peter-Weiss-Tage« Begrüßung der Gäste (Dr. Arnd Beise, Marburg)
    19.30 Uhr: Lesung mit dem Preisträger des Peter Weiss Preises 2006 der Stadt Bochum, Ingo Schulze, eingeleitet und moderiert von Prof. Dr. Harro Müller-Michaels (Ruhr-Universität Bochum), in Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Bochum e. V.

    Samstag, 11. November 2006
    10.00–10.15 Uhr Begrüßung durch das Museum Bochum
    10.15–13.15 Uhr Kolloquium »Fluchtpunkt Paris. Peter Weiss und die Avantgarde«.
    Moderiert von Dr. Ingo Breuer (Köln) und Anja Schnabel (Paris); mit Vorträgen von:
    Prof. Dr. Karl Heinz Götze (Aix-en-Provence):
    Mythos und Erfahrung. Peter Weiss’ Bilder von Paris
    Dr. Isabelle Berruer (Orléans):
    Weiss en France. Französische Bilder von Peter Weiss
    Dr. Günter Schütz (Paris):
    Paris, Fluchtpunkt, Avantgarde, Weiss – auf der Suche nach einem Ausstellungstitel


    PODIUMSDISKUSSION

    Samstag, 11. November 2006
    15.00 Uhr Im Wendekreis des Stiers.
    Europa im Werk und in der Biografie von Peter Weiss unter dem Aspekt von »Ruhrgebiet 2010 – Kulturhauptstadt Europas«

    Moderiert von Rüdiger Sareika (Ev. Akademie Iserlohn) diskutieren:
    Prof. Gunilla Palmstierna-Weiss, freie Szenografin und Autorin, Stockholm
    Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturdezernent der Stadt Bochum
    Prof. Dr. Olaf Schwencke, Hochschule der Künste, Berlin, ehemals Europaabgeordneter
    Erdmann Linde, ehemals Leiter des WDR-Studios Dortmund und Europaabgeordneter

    15.00 bis 16.30 Uhr: Podiumsdiskussion »Im Wendekreis des Stiers. Europa im Werk und in der Biografie von Peter Weiss unter dem Aspekt von ›Ruhrgebiet 2010 – Kulturhauptstadt Europas‹«, moderiert von Dr. Rüdiger Sareika (Kulturbeauftragter der Ev. Kirche von Westfalen), mit:
    Prof. Gunilla Palmstierna-Weiss, freie Szenografin und Autorin, Stockholm
    Dr. Hans-Georg Küppers, Kulturdezernent der Stadt Bochum
    Prof. Dr. Olaf Schwencke, Hochschule der Künste, Berlin, ehemals Europaabgeordneter
    Erdmann Linde, ehemals Leiter des WDR-Studios Dortmund und Europaabgeordneter


    VERLEIHUNG DES PETER-WEISS-PREISES

    Samstag, 11. November 2006
    19.00 Uhr: Verleihung des »Peter-Weiss-Preises« der Stadt Bochum an Ingo Schulze.
    Anschließend Empfang der Stadt Bochum.

    Da Bochum zusammen mit den anderen Städten der Region seit Mitte dieses Jahres auf dem Kurs in Richtung „Ruhr 2010. Kulturhauptstadt Europas“ ist, bietet es sich an, im Rahmen der Tagung zur Verleihung des Peter-Weiss-Preises den europäischen Aspekt in den Mittelpunkt zu stellen.
    Europa hat im Leben und Werk von Peter Weiss immer eine bedeutende Rolle gespielt. Seine Lebensstationen wie Berlin, Prag, London, Paris oder Stockholm waren zwar weitestgehend bedingt durch die Verfolgung im Dritten Reich, aber sie entsprachen auch seinem Selbstverständnis als Künstler. Schon von seinem Elternhaus her fühlte sich Peter Weiss einer internationalen und europäischen Tradition verbunden, der er dann auch nach dem Zweiten Weltkrieg entsprechend seiner eigenen Lebensziele folgte.
    Im literarischen Werk behandelt Weiss eine ganze Reihe der Kulturhauptstädte Europas: Berlin, Madrid, Prag, Stockholm, London u.a. Es ist spannend nachzuvollziehen, welche Rolle er ihnen für das Leben im 20. Jahrhundert zumisst und was sich aus seiner Wahrnehmung für die Gegenwart und für die Bedeutung der europäischen „Kulturmetropolen“ ableiten lässt. In deutlicher Abgrenzung zu den Kulturmetropolen beschreibt Weiss jedoch auch immer wieder die ländlichen Regionen: Holzfällerlager in Schweden, Insellandschaften vor Skandinavien, Gärten und Wälder im spanischen Bürgerkriegs, die Traumwelten des Landbriefträgers Chaval, schließlich „Meine Ortschaft“ - Auschwitz. Vor diesem Hintergrund drängt sich die Frage auf nach der Bedeutung der Regionen und des Regionalen im Vergleich zur Bedeutung der Großstädte in Europa. Schließlich behandelt Peter Weiss in „Die Ästhetik des Widerstands“ vor dem Hintergrund des Widerstands gegen das Dritte Reich nicht nur eine Vielzahl europäischer Kunstwerke, sondern auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede europäischer Mentalitäten von Griechenland, Italien bis Spanien und von Frankreich, Russland, bis Schweden und Deutschland. Hieran lassen sich vortrefflich Überlegungen zu den Beziehungen zwischen den europäischen Kulturen im Hinblick auf den Gedanken der Einigung Europas unter dem Vorzeichen der gemeinsamen Kultur anknüpfen.
    Einige dieser Aspekte sollen unter dem aktuellen Gesichtspunkt der Neubelebung des europäischen Gedankens vor dem Hintergrund von „Ruhr 2010. Kulturhauptstadt Europas“ behandelt werden.

    Der Autor Ingo Schulze Kurzbiographie


    MITGLIEDERVERSAMMLUNG

    Sonntag, 12. November 2006
    10.00 bis 12.30 Uhr: Öffentliche Mitgliederversammlung der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft e.V.

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    KOLLOQUIUM

    Wissenschaftliches Kolloquium: 25 Jahre Peter Weiss' "Ästhetik des Widerstands"
    7. bis 9. Juli Evangelische Akademie Iserlohn

    Im Jahre 1981 erschien der dritte Band von Peter Weiss' Ästhetik des Widerstands. Seit dem Erscheinen des ersten Bandes im Jahre 1975 und bis zum Ende der DDR 1989/90 stand der Roman, der eine Reflexion über das Scheitern der Arbeiterbewegung im Angesicht der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft mit einer literarischen Reflexion über Grundlagen einer kritischen Ästhetik verbindet, im Zentrum zahlreicher literarisch-ästhetischer und politischer Diskussionen.

    Prof. Dr. Michael Hofmann, Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, veranstaltet als Herausgeber des Peter Weiss Jahrbuchs in Zusammenarbeit mit Dr. Jens Birkmeyer (Universität Münster) und der Internationalen Peter Weiss - Gesellschaft ein wissenschaftliches Kolloquium zu Peter Weiss' Roman, das vom 7. bis 9. Juli 2006 an der Evangelischen Akademie Schwerte stattfindet. Die Veranstaltung wird von den Universitäten Paderborn und Münster finanziell getragen.

    Fünfundzwanzig Jahre nach Erscheinen des dritten Bandes der Ästhetik des Widerstands geht es uns um eine kritische Bestandsaufnahme: Hat die Ästhetik des Widerstands in unserer heutigen Welt, die durch die Folgen der Globalisierung und das Vorherrschen einer neo-liberalen Politik gekennzeichnet ist, nur noch einen historischen Charakter? Gibt es Anknüpfungspunkte zwischen dem Roman und den Anliegen und Interessen einer postmodernen Gesellschaf? Gibt es Berührungspunkte mit aktuellen Forschungsinteressen, die sich auf die Darstellung von Körperlichkeit und Gewalt, auf die Frage eines Gedächtnisses der Shoah, auf die Bedeutung interkultureller Konstellationen, auf die Relevanz von gender-Konzepten in der Beschreibung historischer Erfahrung, auf die Interdependenz von Narration und Historie beziehen. Welchen Stellenwert gewinnt der Roman in der augenblicklichen methodischen Ausrichtung der Literaturwissenschaft? Lässt sich die Ästhetik des Widerstands womöglich als Korrektiv für eine Kulturwissenschaft verstehen, die Fragen der materiellen Verhältnisse und ungerechter Herrschaft immer weniger Beachtung schenkt?
    Zu diesen Fragen werden u.a. sprechen: Prof. Jürgen Schutte (Berlin), Prof. Martin Rector (Hannover), Prof. Uta Kösser (Leipzig), Prof. Burkhardt Lindner (Frankfurt am Main), Prof. Alfons Söllner (Chemnitz).

    Die Wochenendtagung ist öffentlich. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Auskunft und Anmeldung: Prof. Dr. Michael Hofmann, Tel. 05251/602891, m.hofmann@zitmail.uni-paderborn.de

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    EHRUNG

    Ehrung für Judith Malina anlässlich ihres 80. Geburtstags in der Akademie der Künste in Berlin, am 8. Juni 2006, um 18.30 Uhr und 20.30 Uhr.
    Judith Malina gründete gemeinsam mit Julian Beck das Living Theatre, deren 1964 bis 1966 gespielte "Marat-Sade"- Inszenierung weltberühmt wurde.

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    THEATER

    MARAT/SADE im Stadtbad Oderbergerstrasse

    Premiere am 24.5.06, 21 Uhr

    ankündigen zu können:

    Regie: Hannes Hametner
    Ausstattung: Giovanni de Paulis

    Es spielen Studenten des 6. Semesters der Schauspielschule für Theater und Film REDUTA – BERLIN

    Weitere Vorstellungen am 25., 26., 27.Mai 2006 je 21Uhr

    Stadtbad Oderbergerstraße
    Oderberger Straße 57/59, 10435 Berlin
    Kartenreservierungen unter hchiron@aol.com
    Kartenpreise: 13/ 8 € ermäßigt

    Presseankündigung: hier

    Flyer: hier

    Diese Produktion wird mit Unterstützung der IPWG gezeigt.

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    MAITAGUNG

    IPWG-Tagung Mai 2006
    Leitung: Jürgen Schutte, Ulrike Weymann

    Bitte beachten Sie die Änderung am Programm.
    Folgender Programmpunkt muss leider entfallen: The collector - a recurrent figure in Weiss' prose, films and paintings
    Magnus Bergh (Bonniers Verlag, Stockholm)



    PETER WEISS - GRENZGÄNGER ZWISCHEN DEN KÜNSTEN: BILD - COLLAGE - TEXT - FILM
    in Zusammenarbeit mit Archiv der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg,
    Freunde der Deutschen Kinemathek e.V.,
    Schwedische Botschaft

    Termin:

    12.-14. Mai 2006

    Ort:

    Akademie der Künste, Klubräume. Hanseatenweg 10, Berlin-Tiergarten
    Freitagabend: Kino Arsenal am Potsdamer Platz
    Samstagabend: Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstr. 1, Berlin-Tiergarten

    Freitag, 12. Mai 2006

    18.30:
    Begrüßung
    Jürgen Schutte (2. Vorsitzender der IPWG)
    Wolfgang Trautwein (Archiv der Akademie der Künste)
    Stefanie Schulte Strathaus (Freunde der Deutschen Kinemathek)
    Einführung in das Thema der Tagung: Ulrike Weymann (Mainz)

    19.00:
    Vorführung und Diskussion von Filmen von Peter Weiss
    Mit Arnd Beise (Universität Marburg), Martin Rector (Universität Hannover), Gunilla Palmstierna-Weiss (Stockholm) und Stefanie Schulte Strathaus (Freunde der Deutschen Kinemathek)

    Sonnabend, 13. Mai 2006

    9.00:
    Film und Literatur: Zur Signifikanz und Darstellung des Raumes in Peter Weiss' Der Fremde und Hägringen
    Ulrike Weymann (Universität Mainz)
    Beschreibung und Moderne. Peter Weiss' Der Schatten des Körpers des Kutschers als literarische Archäologie des Kinos
    Heinz Drügh (Universität Tübingen)
    Moderation: Jürgen Schutte (FU Berlin)

    10.30:
    Kaffeepause

    11.00:
    Der Schatten des Körpers ... Standortbestimmung zwischen den Künsten
    Manuel Köppen (Humboldt-Universität zu Berlin)
    Der Spanische Bürgerkrieg in der Ästhetik des Widerstands und Claude Simons Georgica. Geschichte als antifaschistischer Diskurs und intertextuelle Spiegelung.
    Rüdiger Steinlein (Humboldt-Universität zu Berlin)
    Moderation: N.N.

    12.30:
    Mittagspause

    14.00:
    The collector - a recurrent figure in Weiss' prose, films and paintings
    Magnus Bergh (Bonniers Verlag, Stockholm)
    Störgeräusche. Psychosomatische Schnittstellen bei Peter Weiss und Terezia Mora
    Jenny Willner (FU Berlin)
    Moderation: Yannick Müllender (Freie Universität Berlin)

    15.30:
    Kaffepause

    16.00:
    Ekphrasis als politische Hermeneutik in der Ästhetik des Widerstands
    Klaus Müller-Richter (Internationales Zentrum für Kulturwissenschaften, Wien)
    Enzyklopädisches Erzählen. Die Ästhetik des Widerstands als Weltlandschaft
    Alexander Honold (Universität Basel)
    Moderation: Christian Wollin (Freie Universität Berlin)

    17.30:
    Pause

    19.30:
    Lesung: Frühe (und unveröffentlichte) Texte von Peter Weiss, in deutscher und schwedischer Sprache
    Nadja Weiss (Kgl. dramatisches Theater, Stockholm) und Nina West (Berlin)
    Ort: Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstraße 1, Berlin-Tiergarten
    Moderation: Wiebke Annik Ankersen (angefragt)

    Sonntag, 14. Mai 2006

    10.00:
    Die Arbeit am Bild als Ästhetik des Widerstands
    Burkhardt Lindner (Universität Frankfurt a.M.)
    Peter Weiss' bildnerische Wahrnehmung in der Literatur
    Elisabeth Wagner (Humboldt-Universität zu Berlin)
    Moderation: N.N.

    11.30:
    Kaffeepause
    12:00:
    Offene Gesprächsrunde: Perspektiven und Probleme der Peter Weiss-Rezeption und Peter Weiss-Forschung
    Moderation: Jürgen Schutte und Ulrike Weymann

    Parallel zur Tagung planen wir eine kleine Ausstellung:
    Peter Weiss in der DDR - Bücher und andere Arbeiten von und über Peter Weiss in der DDR, mit besonderer Berücksichtigung der Sammlung Haiduk
    Verantwortlich: Peter-Weiss-Bibliothek (angefragt) und Annette Weingärtner (Hannover)

    Das Faltblatt zur Tagung

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    URAUFFÜHRUNG

    URAUFFÜHRUNG EINER OPER NACH PETER WEISS
    Ein Auftragswerk des Bremer Theaters

    Johannes Kalitzke
    INFERNO
    Text von Peter Weiss
    Musikalische Leitung: Stefan Klingele
    Inszenierung: David Mouchtar-Samorai
    Bühnenbild: Heinz Hauser
    Kostüme: Urte Eicker
    Dramaturgie: Ralf Waldschmidt

    Die Premiere war am 11. Juni 2005 um 19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz.

  • http://www.bremertheater.com

  • Theaterkasse 0421/3653-333
    Bremer Theater, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen
    Weitere Informationen bei:

    Silke Oberschachtsiek, Referat für Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit
    0421/3653-210, soberschachtsiek@bremertheater.com

    Dr. Ralf Waldschmidt, Leitender Dramaturg Musiktheater
    0421/3653-208, rwaldschmidt@bremertheater.com

    Peter Weiss (1916-1982) zählt zu den renommiertesten deutschsprachigen Autoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Sein Theaterstück INFERNO entstand 1964, es wurde erst 2003 aus dem Nachlass veröffentlicht und bisher auch als Schauspiel nicht aufgeführt. In den 1960er Jahren plante Peter Weiss eine Trilogie in Anlehnung an Dantes GOETTLICHE KOMOEDIE, in der er ein Welttheater der bürgerlich-kapitalistischen Verhältnisse gestalten wollte. Der dritte Teil der Trilogie, nach dem Paradiso-Teil der GOETTLICHEN KOMOEDIE, wurde unter dem Titel DIE ERMITTLUNG 1965 an 16 Theatern gleichzeitig uraufgeführt und hat die Protokolle des Frankfurter Auschwitzprozesses zur Grundlage. Hauptfiguren der Oper INFERNO sind wie in der GOETTLICHEN KOMOEDIE Dante selbst und der römische Dichter Vergil. Dante kehrt aus dem Exil in ein Land der Täter zurück. Die Tätergesellschaft nutzt die Schuldgefühle des Überlebenden zum Versuch, den Dichter einzugemeinden. Peter Weiss hat in INFERNO sein Schicksal als emigrierter Jude, als Schriftsteller im Exil und seine Erfahrungen mit dem Deutschland der Nachkriegszeit zum Thema gemacht. Johannes Kalitzke hat den Text von Peter Weiss gemeinsam mit dem Regisseur der Uraufführung, David Mouchtar-Samorai, für seine Oper gekürzt, den Wortlaut aber ansonsten nicht verändert.

    Ankündigung:

    hier

    REZENSION zur Uraufführung: hier

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    In Leipzig fand am Donnerstag, den 15.3.2006 von Uhr 12:00 bis 13.00 im Forum, Halle 3, Stand C 506 eine Diskussion statt:

    "Berlin Alexanderplatz" und "Marat/Sade". Über das Erzählen von einer fragmentierten Welt.
    Zur Aktualität von Alfred Döblin und Peter Weiss.

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    "Jüdische Schicksale
    Peter Weiss und der Holocaust"
    VORTRAG
    von Anja Schnabel (Nürnberg)
    Donnerstag, 12. Januar 2006, 20.00 Uhr Bibliothek der Wilhelm von Oranien Schule Dillenburg

    Peter Weiss (1916-1982), Dramatiker, Maler, Filmemacher und Prosaist, zählt noch heute zu den herausragendsten Vertretern politisch-engagierter Kunst in den 1960er und 1970er Jahren in Deutschland. Als Sohn eines ungarischen Vaters und einer aus der Schweiz stammenden Mutter erfuhr er erst mit 22 Jahren von den jüdischen Wurzeln seines Vaters Eugen Weiss. Dieser hatte seine jüdische Herkunft geheim gehalten - ein Familiengeheimnis, mit dem sich Peter Weiss ein Leben lang beschäftigen sollte. In eindrucksvollen Kohlezeichnungen und Oelbildern, spannungsgeladenen Theaterstücken und Romanen hat er sich immer wieder mit der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden auseinander gesetzt. Das Vernichtungslager Auschwitz wurde ihm ideell zum lebenslangen Bezugspunkt, es wurde zu seiner "... Ortschaft, für die ich bestimmt war und der ich entkam."

    Anja Schnabel, Literaturwissenschaftlerin, Jahrgang 1968, studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Hannover. Sie schreibt an einer Dissertation mit dem Titel "Nicht ein Tag, an dem ich nicht an den Tod denke - Peter Weiss' Todesvorstellungen und Todesdarstellungen in seinen Bildern und Schriften". Seit 2000 betreut sie die "Kontaktstelle Peter Weiss-Forschungsprojekte" der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft e.V. (www.peterweiss.org), seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied der IPWG. Veröffentlichungen u.a.:
    - Anja Schnabel, Stillgestellte Todes-Augenblicke bei Peter Weiss, in: Michael Hofmann, Martin Rector, Jochen Vogt (Hrsg.), Peter Weiss-Jahrbuch, Bd. 14, St. Ingbert 2005, S. 123-138.
    - Anja Schnabel, Die NS-Vergangenheit im Schafpelz westdeutscher Restauration - Wolfgang Koeppens Nachkriegsromane als literarische Verarbeitung, in: Joachim Perels (Hrsg.), Im Schatten der NS-Vergangenheit. Zum Umgang mit dem Hitler-Regime in der Bundesrepublik, S. 165-184, Veröffentlichung voraussichtlich Frühjahr 2006.

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    INSZENIERUNGEN

    Zur Uraufführung der Oper "Inferno" am 11. Juni 2005 kam es in Zusammenarbeit mit der Internationalen Peter Weiss Gesellschaft zu Vorveranstaltungen.

    INFERNO - Ein unbekannter Text von Peter Weiss

    Podiumsgespräch mit Gunnilla Palmstierna-Weiss, Arnd Beise, Karl-Heinz Braun, Yannick Müllender
    Moderation: Wend Kässens
    Freitag, 10. Juni, 2005, 19.30 Uhr, Theater am Goetheplatz, Rangfoyer

    Ein Peter Weiss-Text als Oper?
    Podiumsgespräch mit Johannes Kalitzke, Jan Müller-Wieland, Hartmut Lück, Frieder Reininghaus, Stefan Klingele
    Moderation: Claus Spahn
    Samstag, 11. Juni 2005, 11.30 Uhr, Theater am Goetheplatz, Rangfoyer

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    Die Studiobühne des Schauspiels Frankfurt am Main präsentierte "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade".

    Regie: Alexander Brill/ laiensclub
    Premiere: zehnter März 2005 in der "schmidtstrasse 12"
    (genaue Termine noch nicht bekannt), studiobühne des Schauspiels Frankfurt am Main.
    Im Anschluss an die Veranstaltung findet eine Diskussion statt.

    Vgl. dazu die aktuelle Neuerscheinung (25.8.2004):
    Weiss, Peter: Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade. Drama in zwei Akten.
    Mit einem Kommentar von Arnd Beise. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2004 (Suhrkamp BasisBibliothek, Bd.49). Kartoniert, 180 S. ISBN: 3-518-18849-6. 7,00 Eur(D)/
    7,20 Eur(A)/ 13,00 sFr
    Abbildung:

  • http://www.staff.uni-marburg.de/~beise/Marat_Titel.jpeg
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    MITGLIEDERVERSAMMLUNG

    Wir laden Sie herzlich zur ersten und letzten Mitgliederversammlung der Internationalen Peter Weiss Gesellschaft im Jahr 2005 ein. Zum Auftakt der Tagung "Peter Weiss im Diskurs" treffen wir uns am 16. September 2005 in der Evangelischen Akademie Iserlohn.

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    TAGUNGEN


    PETER WEISS IM DISKURS
    INTERPRETATIONEN UND NEUE FORSCHUNGSERGEBNISSE

    Vom 16.-18.9.2005 fand in der Ev. Akademie Iserlohn eine Tagung der "Internationalen Peter Weiss Gesellschaft" statt. In Form eines Workshops diskutierten Studierende und DoktorandenInnen, aber auch ausgewiesene Weiss-Forscher über aktuelle Fragen zu Peter Weiss.

    Im Juni 2005 wurde mit der Uraufführung von "Inferno" im Theater Bremen erneut die Aktualität von Peter Weiss deutlich. Seine Texte in Anlehnung an Dante werden dort genutzt, um die Fehlentwicklungen unserer Konsumgesellschaft kenntlich zu machen.

    Aktuell finden Auseinandersetzungen mit dem Werk von Peter Weiss auch unter vielerlei anderen Gesichtspunkten statt: Globalisierung, sechzigster Jahrestag des Kriegsendes, Diskussion über Revolution und Evolution, Genderfragen und intergenerative Konflikte.

    Ebenfalls wird im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaften Weiss in Deutschland, Europa und weltweit intensiv diskutiert. Neue Textfunde erweitern dabei die Interpretationsmöglichkeiten und aktuelle Fragestellungen wie etwa zur Interkulturalität führen zu neuen Erkenntnissen sowohl im Hinblick auf sein Werk als auch auf unsere Gegenwart.

    Anhand von Kurzberichten und Referaten, Gesprächen in kleinen Gruppen und Diskussionen, Praxisbeispielen und szenischen Präsentationen wurden die unterschiedlichen Ansätze gegenwärtiger Peter-Weiss-Projekte aus Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsszene evident.

    Eine Lesung und Diskussion mit dem Autor Erasmus Schöfer, der sich in seinem Werk "Die Kinder des Sisyfos" ausführlich mit der Wirkung der "Ästhetik des Widerstands" befasst, gab einen zusätzlichen Einblick in die Aktualität des Künstlers Peter Weiss.

    Ansprechpartner: Dr. Rüdiger Sareika, Evangelische Akademie Iserlohn; sareika@peterweiss.org Anja Schnabel, Universität Hannover; schnabel@peterweiss.org und

    Das PROGRAMM zur Tagung finden Sie: hier

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    BERLIN ALEXANDERPLATZ

    Vom 12.-14. August 2005 fand das Lesesminar "Berlin Alexanderplatz", Döblins Großstadtroman als Paradigma dfer Moderne im Haus Villigst der Evangelischen Akademie Iserlohn statt.

    Das PROGRAMM zur Tagung finden Sie:

    hier

    und hier

  • http://www.kircheundgesellschaft.de
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    LESUNGEN

    Donnerstag, 17.3.2005, 12.00 Uhr, Glashallenforum, Leipzig im Rahmen von "Leipzig liest" Erasmus Schöfer: "Die Kinder des Sisyfos" und die "Ästhetik des Widerstands", Ein Gespräch mit dem Autor zu seiner Romantetralogie, über Peter Weiss und über die Zeit von 1968 bis zur Gegenwart, Moderation: Dr. Christa Grimm, Universität Leipzig; Dr. Rüdiger Sareika, Ev. Akademie Iserlohn.

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    Am 14.11.2004 fand eine Premiere von "Wie dem Herrn Mockinpott das Leiden ausgetrieben wird" im Rheinischen Landestheater Neuss statt.

    Rheinisches Landestheater Neuss
    Oberstraße 95, 41460 Neuss (Nordrhein-Westfalen)
    Telefon +49/2131/26990, Telefax +49/2131/269944
    info@rlt-neuss.de;

  • http://www.rlt-neuss.de/
  • Premiere, Sonntag, 14.11.2004, 20:00 Uhr
    Studiobühne, Kartentelefon:02131/269933

    Weitere Termine:
    Montag, 15.Nov.2004, 20 Uhr
    Sonntag, 21. Nov.2004, 20 Uhr
    Samstag, 11. Dez.2004, 20 Uhr
    Sonntag, 12.Nov.2004, 20 Uhr
    Samstag, 8.Jan.2005, 20 Uhr

    Zusatztermin außerhalb:
    Mittwoch, 23.Feb.2005, 20 Uhr in Dormagen,
    Bettina von Arnim-Gymnasium

    Im November und Dezember 2004 wurde in Nantes der Marat/Sade aufgeführt, Regie: Christphe Rouxel.

  • Weitere Informationen finden sie hier.


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    Am 25. und 26.11. 2004 hielt Klaus Wannemacher Vorträge .

    - "Wer will denn auch schon wieder offene Worte hören?"
    Erwin Piscators Theater und die Aufarbeitung der Vergangenheit
    25. November 2004. 20:00 Uhr, Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg

    - Erwin Piscators Theater gegen das Vergessen.
    Zwischenrufe eines hessischen Theaterrebellen
    26. November 2004, 11:30 Uhr, Wilhelm-von-Oranien-Schule, Dillenburg

    Klaus Wannemacher
    E-Mail:


    PETER WEISS TAGUNG


    Freitag, 8.Oktober 2004

    Von Freitag, den 8. Oktober bis Sonntag, den 10. Oktober 2004 fand im Zusammenhang mit der Verleihung des Peter Weiss - Preises der Stadt Bochum die Jahrestagung der IPWG statt.

    13:45-18:00 UHR
    "PETER WEISS IN DER SCHULE UND HOCHSCHULE"

    13:45-14:00 Uhr Begrüßung

    14:00-14:45 Uhr: DR. PETER BEKES (Universität Essen, Studienseminar Gelsenkirchen): "Auf der Rampe". Zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust bei Peter Weiss und Imre Kertesz ("Roman eines Schicksallosen)
    14:45-15:30 Uhr: DR. FLORIAN RADVAN (PH Karslruhe, FH Köln): "In den Büchern trat mir das Leben entgegen, das die Schule mir verborgen hatte." Peter Weiss' "Abschied von den Eltern" in Schule und Hochschule

    16:00-18:00 Uhr
    Praxisberichte und Workshop
    ANNA LEUSCHNER (Universität Bielefeld): "Die Ermittlung": Bericht über eine szenische Lesung an der Universität Bielefeld
    THOMAS BEIER (Frankfurt): Peter Weiss in einem Leistungskurs des zweiten Bildungsweges
    KLAUS LAMPING (Peter Weiss-Gesamtschule Unna): "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Texte und Zitate von Peter Weiss zu einem Lernprojekt

    Moderation:
    DR. SUSANNE KNOCHE (Universität Bochum)
    DR.RÜDIGER SAREIKA (Evangelische Akademie Iserlohn)

    20:00 Uhr
    LESUNG
    ANNE WEBER
    Eintritt 5/3 Euro
    Für Mitglieder der IPWG frei

    Autorinnenportrait:

    hier


    Samstag, 9.Oktober 2004

    10:00-11:30 Uhr
    OEFFENTLICHE MITGLIEDERVERSAMMLUNG
    DER "INTERNATIONALEN PETER WEISS -
    GESELLSCHAFT"

    13:00-16:30 Uhr
    KOLLOQUIUM
    "PETER WEISS- BILD/KUNST"

    13:30-14:15 Uhr: SEPP HIEKISCH-PICARD (Museum Bochum): Bildmotive der Entfremdung im experimentellen Film ("Dr. Fausts Studierstube") und in der frühen Prosa
    14:15-15:00 Uhr: ANJA SCHNABEL (Universität Hannover): Stillgestellte Todes-Augenblicke bei Peter Weiss
    15:30-16:15 Uhr: DR. ARND BEISE (Universität Marburg): Die fremde Stadt. Neoromantische Stadtflucht und surrealistische Rückeroberung des Sradtraums bei Peter Weiss

    Moderation:
    DR. INGO BREUER (Universität Köln)
    PD DR. MICHAEL HOFMANN (Univ. Liege)

    16:30-17:30 Uhr
    Führung von DR. HANS GÜNTER GOLINSKI
    (Direktor des Museums Bochum):
    Hans Haacke und der Peter Weiss-Preis 2004 der Stadt Bochum
    (Eine Veranstaltung des Museums Bochum - Kunsthalle)

    19:00-20:30 Uhr
    Verleihung des
    Peter Weiss-Preises 2004
    Der Stadt Bochum
    an Hans Haacke
    (Eine Veranstaltung der Stadt Bochum)
    Anmeldung bis 20.09. erbeten
    an Ingo Breuer


    Sonntag, 10.Oktober 2004

    11:00-12:00 Uhr:
    Besuch der Austellung
    "New Identities. Zeitgenössische
    Kunst aus Südafrika"

    Hingewiesen sei auch auf die Lesung von Denis Goldberg am Abend des 7.Oktober im Museum Bochum (Informationen unter www.bochum.de/museum). Sowohl die Ausstellung als auch die Lesung bieten zahlreiche Querverweise zu Peter Weiss' Eintreten für die Befreiungsbewegung in aller Welt und werden daher allen Weiss-Interessierten empfohlen.

    Eine Veranstaltung der Internationalen Peter Weiss. Gesellschaft e.V. (IPWG)

  • http://www.peterweiss.org


  • Mit freundlicher Unterstützung durch die
    - Stiftung der Sparkasse Bochum zur Förderung von Kultur und Wissenschaft

    - Arbeitgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

    - In Kooperation mit dem museum Bochum, der Evangelischen Akademie Iserlohn und der Universität zu Köln


    Organisation und Kontakt:

    DR. INGO BREUER, Universität zu Köln,
    Institut für deutsche Sprache & Literatur,
    Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln
    E-Mail:
    DR. RÜDIGER SAREIKA
    E-Mail:
    DR. ARND BEISE
    E-Mail:


    Tagungsort

    Museum Bochum- Kunstsammlung
    Kortumstraße 147
    44777 Bochum
    Telefon: (0234) 51 600-30
    Telefax: (0234) 51 600-10

  • http://www.bochum.de/museum


  • Wenn nicht anders vermerkt, ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.



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    HÄGRINGEN
    ein Film von Peter Weiss
    35 mm, sw, 80 Min., OmU, Schweden 1959

    vorgestellt von
    Dr. Arnd Beise, Marburg

    In Zusammenarbeit mit dem Nationalen Filmarchiv Prag:
    Mittwoch 28.4.2004, 20.00 Uhr
    Kino Ponrepo
    Bartolomejska 11, Prag

    In Zusammenarbeit mit dem Kultureferat der Landeshauptstadt München:
    Samstag 1.5.2004, 21.00 Uhr
    MAXIM-Kino
    Landshuter Allee 33, München

    mehr dazu:

  • hier

  • Am 8. Februar 2004 hatte eine Neuinszenierung der "Ermittlung" (unter der Regie von Holk Freytag) in der Kreuzkirche zu Dresden Premiere. Am 13. und 24. Februar 2004 wurde die "Ermittlung" dann noch einmal im Schauspielhaus Dresden gespielt. Die Vorstellungen begannen jeweils um 19.30 Uhr.
    Den Spielplan des Thetares sowie weitere Informationen und Pressestimmen finden Sie

  • hier

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    Am 18. Januar 2004, um 11 Uhr, im "theater oben" im Schauspielhaus Dresden wurde aus dem 3. Teil der "Aesthetik des Widerstands" gelesen.

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    Am 1.12.2003 wurde in einem Hoersaal der Koelner Universitaet noch einmal die "Ermittlung" durch das Theater am Sachsenring gegeben. Den Spielplan des Thetares sowie weitere Informationen und Pressestimmen finden Sie

  • hier

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    Am 7. und 8. November fand die Jahrestagung der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft 2003 in Berlin statt:


    "Peter Weiss / Theater"


    Die Uraufführung des Theaterstücks "Die Verfolgung und Ermordung des Jean Paul Marat dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn de Sade" 1964 in Berlin machte Peter Weiss mit einem Schlag zu einem international gefeierten Dramatiker. "Totales Theater" wurde das Stück genannt. Noch heute fasziniert das Stück. Fasziniert es noch heute? Wie erleben junge Menschen dieses vierzig Jahre alte Theaterstück, wie reagieren sie auf die Herausforderungen des Texts, enthält das historische Drama für sie noch immer eine aktuelle Debatte? Die Regisseure Marlene Dittrich-Lux und Alfred Bosshardt antworten auf diese und andere Fragen. Mit dem Thema "Theater" beschäftigt sich auch das Kolloquium "Neue Forschungen zum Werk von Peter Weiss", das seit dem Jahr 2000 jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bietet, ihre aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen. Neben Vorträgen zu den Theaterstücken "Marat/Sade", "Gesang vom Lusitanischen Popanz" und "Die Ermittlung" stehen gleichzeitig zwei Untersuchungen zur "szenischen" Prosa "Das Gespräch der drei Gehenden" sowie zu dem im Herbst beim Suhrkamp Verlag erscheinenden Text "Inferno (Divina Com-media, I. Teil)" auf dem Programm.
    Die Tagung ist in allen Teilen öffentlich und kostet keinen Eintritt. Herzlich Willkommen!

    Freitag, 7. November 2003

    18.00-21.00 - Peter Weiss auf der Schul- und Laienspielbühne
    Eine Podiumsdiskussion mit
    Marlene Dittrich-Lux (Bensheim)
    und Alfred Bosshardt (Zürich)
    moderiert von Arnd Beise
    Unter der Regie von Alfred Bosshardt bzw. Marlene Dittrich-Lux wurden in Zürich und Bensheim erfolgreiche "Marat/Sade"-Aufführungen mit nichtprofessionel-len Schauspielgruppen inszeniert. Die Aufführungen werden vorgestellt, Chancen und Erfahrungen mit Weiss' Texten im Schul- und Laientheater diskutiert.

    Samstag, 8. November 2003

    NEUE FORSCHUNGEN ZUM WERK VON PETER WEISS - EIN KOLLOQUIUM
    10.00 - Begrüßung
    10.15 - Ruth Klütsch: "Marà-Sad"
    11.00 - Arndt Engelhardt:
    Weiss' ›Theater der Unterdrückten‹ in Portugal und Lateinamerika
    11.45 - Pause
    12.00 - Klaus Wannemacher:
    "Die Ermittlung" als Kulterlebnis und ›drittes Testament‹? Piscators Uraufführung an der Freien Volks-bühne
    12.45 - Pause
    14.15 - Ulrike Weymann:
    Die Verbindung von Gehen - Denken - Erinnern im "Gespräch der drei Gehenden"
    15.00 - Claudia Heinrich:
    Warum musste Dante zurückkehren? Subjektkonzeption und Deutschlandthematik in Peter Weiss' "Inferno"

    16.00-17.00 - Offene Mitgliederversammlung der Internationalen Peter Weiss-Gesellschaft e.V.

    Die Tagung fand statt im Literaturforum im Brecht-Haus
    Trägerverein: Gesellschaft für Sinn und Form e.V.
    Chausseestraße 125
    10115 Berlin-Mitte
    Tel: 030 - 28 22 003 / 28 28 042
    Fax: 030 - 28 23 417
    info@lfbrecht.de

  • www.lfbrecht.de

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    Am 8. November 2003, von 16.00 bis 17.00 Uhr fand in den Räumen des Literaturformus im Berliner Brecht-Haus (Chausseestr. 125, 10115 Berlin Mitte) die Jahresmitgliederversammlung der IPWG statt.

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    Im September 2003 findet in Berlin das "3. Internationale Literaturfestival" statt.

    Nach dem Erfolg des ersten und zweiten internationalen Literaturfestivals Berlin fand vom 10. bis 20. September 2003 das 3. internationale Literaturfestival Berlin statt. Für elf Tage wurde Berlin erneut zum Treffpunkt für Autor/innen und Literaturbegeisterte aus aller Welt. Das Festival, das mittlerweile zu den größten Literaturfestivals der Welt zählt, leistete damit einen Beitrag zur Weltoffenheit und Gastfreundschaft der deutschen Hauptstadt. Das internationale Literaturfestival Berlin 2003 präsentierte in seinen unterschiedlichen Programmsparten sowie dem Rahmenprogramm einen ebenso umfang- wie abwechslungsreichen Querschnitt durch die zeitgenössische Weltliteratur. Mit Lesungen, Gesprächen und einem umfassenden Rahmenprogramm wurde das Scheunenviertel in Berlin-Mitte in einen Ort der Poesie und des literarischen Diskurses verwandelt.

    Träger der Veranstaltung war die Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V..
    Die Eröffnung am 10.9. begann mit einem Vortrag des indischen Autors Shashi Tharoor.

  • Internationales Literaturfestival Berlin


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    THE VISUAL WEISS.

    An International Conference on Peter Weiss arr. by Karlstad University and The International Peter Weiss Society. Karlstad, Sweden

    Friday 29. August

    Cinema Arenan
    15.00-19.30
    Retrospective. Opened by Gunilla Palmstierna-Weiss:
    Peter Weiss the Filmmaker: a Historical Background

    I. Studien I-V (ca 45 min) 16 mm

    II. Ingenting ovanligt und Vad skall vi göra nu då(40 min) 16 bzw. 35

    mm III. Hägringen (70 min) 35 mm

    Working with Peter Weiss (Staffan Lamm)

    Saturday, 30. August 2003
    Värmlands Museum

    9.30-17.00

    The Visual Culture of Peter Weiss
    Moderators: Arnd Beise (International Peter Weiss Society)
    John Sundholm (Karlstad University)

    I. The Films:
    Lutz Koepnick (Prof., Washington University, St. Louis): Peter Weiss as Film critic and Theoretician
    Anton Philipp Knittel (Dr., Heilbronn-Flein): Psychoanalysis and Weiss' experimental films

    II. The Visual:
    Magnus Bergh (Stockholm):The Surrealistic Visual in Peter Weiss Christine Ivanovic (Dr., Friedrich Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg): The Aesthetics of The Collage

    III. The Images:
    Max Reithmann (Dr., Paris): The Resistance of Paintings Julia C. Hell (Prof., Michigan University, Ann Arbor): After-images of the Shoah: Peter Weiss and Gerhard Richter

    The End
    Screenings of Ansikten i skugga und Enligt lag on video (ca 30 min)

    Tagungs-Organisation: Dr. John Sundholm (Karlstad-University; E-Mail:), in Zusammenarbeit mit Dr. Arnd Beise (IPWG; E-Mail:)

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    Schulaufführung des "Mockinpott" am 23./24. Juni um jeweils 20.00 in der Turnhalle der Wichernnschule in Hamburg-Horn unter der Leitung von Ingrid Schwarz-Westermann.

  • mehr dazu

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    "MARAT/SADE"

    Aufführung
    im Hebbel-Theater in Berlin
    am 8./9. Juni um jeweils 20:00

    Der TRIUMVIRATUS ART GROUP unter der Leitung von JAVOR GARDEV VARNA präsentiert: "MARAT/SADE", nach Peter Weiss in bulgarischer Sprache mit deutscher Übertitelung / Deutsche Erstaufführung

    In Bulgarien, einem Land, in dem Morde zur täglichen Realität gehören, tötet man kaum noch aus politischen, idealistischen Gründen wie Charlotte Corday, die den Revolutionär Jean-Paul Marat umbrachte. Die heutigen Beweggründe entstehen aus Interesse am Profit oder der wahnwitzigen Furcht, in einer undurchsichtigen politischen und ökonomischen Hierarchie Einfluss zu verlieren.
    Javor Gardevs Ästhetik ist gekennzeichnet von einer präzisen Lichtarbeit, einer klaren Aufteilung der Bühne in Ebenen und von dem starken Akzent, den er auf körperlichen Ausdruck legt. Ihm gelingen auf der Bühne Bildsequenzen filmischer Qualität, die für "Marat/Sade" konsequent mit dem Medium Film überschnitten werden. Theaterimmanente Diskurse fügen sich ein mit theoretischen und politischen Diskursen.

    "The revolution does not eat its children anymore - now the children eat themselves - alone!" (Javor Gardev)
    In Bulgaria, a country where assassinations are part of everyday reality, one hardly kills for political, idealistic motivations anymore, as Charlotte Corday, who killed the revolutionary Jean-Paul Marat. More contemporary motivations are profit and the paranoic fear of loss of influence in a non-transparent political and economical hierarchy.

    Regie JAVOR GARDEV. Bühne, Kostüme NIKOLA TOROMANOV. Dramaturgie dagmar pfensig. Musik HANS-MARTIN
    MAJEWSKI. Bearbeitung, zusätzliche Kompositionen, Musikalische Leitung ASSEN AVRAMOV. Video, zusätzliche Komposition KALIN NIKOLOV. Mit ensemble.

    KOPRODUKTION: Triumviratus Art Group, Varna - Hebbel-Theater, Berlin - La Rose des Vents Festival, Scene Nationale de Villeneuve d'Asco - Dramatic Theatre "Stojan Bachvarov",Varna - kooperierende niederländische Theater von Arnheim, Groningen, Haarlem, Rotterdam und Utrecht - THEOREM - Kultur 2000, Programm der Europäischen Union.

    Dauer 100 min

  • Triumviratus art group

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    Topographie des Terrors: Lesen gegen das Vergessen vom 6.5 bis 1.7.2003 in Berlin

  • mehr dazu

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    Christer Strömholm: Lebenswerk und Fotoschule (pdf).

    Vom 22. März bis 30. April 2003 wurde das Lebenswerk des berühmten schwedischen Fotografen Christer Strömholm und sein Wirken an der Fotoschule Stockholm erstmalig in Deutschland gezeigt.

    Die Eröffnung war am Freitag, dem 21. März 2003, um 19 Uhr im WILLY-BRANDT-HAUS, Stresemannstr.28, 10963 Berlin (U-Bhf. Hallesches Tor).
    (Öffnungszeiten: Di bis So 12 - 18 Uhr)

    "Er ist offen für alles, was erschrecken oder verwirren könnte, offen für das Bedrohliche. Innerhalb einer Wirklichkeit, die auch gefährlich ist, fängt er etwas Wesentliches ein". (Peter Weiss)

    Christer Strömholm: Lebenswerk und Fotoschule.

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    Diskussionsveranstaltung auf der Leipziger Buchmesse:

    "Peter Weiss - Engagement und künstlerische Form. Der Weg von Hesse über Brecht zur Ästhetik des Widerstands".
    Ein Gespräch mit Dr. Arnd Beise (Univ. Marburg) und Dr. Christa Grimm (Univ.Leipzig), Moderation: Dr. Rüdiger Sareika (Ev. Akademie Iserlohn). Freitag, 21. März 2003, 15-16 Uhr, im Congress Center Leipzig (CCL), Mehrzweckfläche 1.

  • siehe Messe-Lageplan
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    Vom 15. bis zum 17. November 2002 fand in der Ev. Akademie Iserlohn eine Tagung "Zur Konstruktion von Vielfalt und Fremde im Werk von Franz Kafka" statt, bei der es unter anderem auch um Weiss' Bearbeitungen von Kafakas "Proceß" geht. (Programm hier.)

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    Am Mittwoch, den 9. Oktober 2002 fand in Zusammenarbeit mit dem Oberrheinischen Literaturmuseum und der Literarischen Gesellschaft/Scheffelbund in der Kinemathek Karlsruhe eine kleine Retrospektive des Filmwerks von Peter Weiss statt (mit Einführungsvorträgen von Arnd Beise).

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    Vom 23. bis 25. August 2002 fand in der Ev. Akademie Iserlohn eine Leseseminar zu Hermann Hesse statt, bei dem es unter anderem auch um die Beziehungen zwischen Hesse und Weiss, insbesondere dessen frühe Erzählung "Cloe" (1938) geht. (Programm hier.)

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    Die schwedische Malerin und Bildhauerin Helga Henschen ist am 16. August 2002 in Stockholm verstorben...

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    Nachruf: Die Internationale Peter Weiss-Gesellschaft trauert um ihr Ehrenmitglied Olof Lagercrantz (1911-2002).

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    Am 25. Mai 2002 fand in der Thomas Morus-Akademie Bensberg unter dem Titel "Eine Ästhetik des Widerstands. Zum 20. Todestag von Peter Weiss" eine offene Akademietagung statt (das Programm finden Sie hier). Es referierten Arnd Beise (Marburg), Michael Hofmann (Lüttich) und Ulrich Engel (Berlin) über den Filmemacher Peter Weiss, über das Werk insgesamt und seine Ästhetik nach Auschwitz (in der "Ermittlung" und der "ÄdW") und über theologische Probleme im Anschluss an Luigi Nono und "Die Ermittlung".

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    Vom 10. bis 12. Mai 2002 fand das Berliner Symposium Peter Weiss (1916-1982) anlässlich des 20. Todestags von Weiss in der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg statt. Es wurde aus unveröffentlichten Texten gelesen (eine Jugenderzählung, das Dante-Stück INFERNO). Es gab Vorträge zu verschiedenen Aspekten des Weiss'schen Oeuvres Weiss von Yannik Müllender, Rainer Gerlach, Ruth Klütsch, Günter Schütz, Jürgen Schutte, Wiebke Amthor, Jenny Willner, Magnus Bergh, Klaus Scherpe, Ingo Breuer, Arnd Beise. Den Abschluss machte die Vorstellung der neuen Inge Müller-Werkausgabe durch Sonja Hilzinger; Petra Hinze las Gedichte, Dramatik und Prosa von Inge Müller. Das Symposium wurde durch eine Mitgliederversammlung abgeschlossen.
    Das detaillierte Programm der Tagung ist hier abgelegt. Arno Orzessek berichtete in der Süddeutschen Zeitung über die Tagung.

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    Am 21. März 2002 wurde auf der Leipziger Buchmesse (Glashallenforum) eine Diskussionsveranstaltung zu Werk und Rezeption von Uwe Johnson stattfinden, die Rüdiger Sareika und Michael Hofmann organisieren. 

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    Vom 20. Januar bis 1. April 2002 war im Berliner Kolbe-Museum ein Teil des Projekts "PERGAMON ZU PETER WEISS DIE ÄSTHETIK DES WIDERSTANDS" von Rainer Wölzl zu sehen. Mehr dazu in den "Notizblättern" 14 (vom Oktober 2001).

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    Am 10. und 11. November 2001 fand im Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg e.V. die Tagung "Peter Weiss in Sulzbach-Rosenberg" statt. Auf dem Programm standen Referate von Michael Hofmann, Berthold Brunner, Sylvia Weiler, Anja Schnabel, Stefan Schwöbel und Sven Kramer. Außerdem wurden die Sulzbacher Archivbestände zu Peter Weiss vorgestellt (durch Barbara Baumann-Eisenack, Arnd Beise und Axel Schmolke). Die Tagung wurde durch eine Mitgliederversammlung der IPWG abgeschlossen.


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